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Radlagereinheit HBU3

Trend zur Kompaktbauweise in den 80-er Jahren

Anfang der 80-er Jahre interessierte sich die Automobilindustrie stärker für kompakte und leichte Baugruppendesigns, mit denen sich die Gesamtkosten senken ließen. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde die Radlagereinheit HUB3 entwickelt, in deren Lageraußenring und Innenring jeweils ein Flansch integriert war. Auf den drehbaren, geflanschten Innenring wurde ein kleiner, drehbarer Innenring gesetzt, um die Tragfähigkeit zu erhöhen. Die Radlagereinheit HBU3 ermöglicht der Automobilindustrie, mehrfache Effizienzvorteile zu nutzen und Fahrzeuggewicht, Montagekosten, Geräusch- und Schwingungspegel sowie Systemkosten zu senken.

Angetriebene und nicht-angetriebene Räder mittelschwerer bis großer Fahrzeuge

In den meisten HBU3-Anwendungen sind Bremsscheibe oder Bremstrommel und Rad am rotierenden Flansch montiert. Der rotierende Flansch wird häufig speziell für die Lageranordnung gefertigt, damit sehr enge seitliche Planlauftoleranzen erreicht werden und sich das Schwingungs- und Geräuschverhalten des Fahrzeugs beim Bremsen verbessert.

Eine komplette Radlagerung

Hub Unit 3 enthält ein zweireihiges Schrägkugellager mit entsprechenden Lagerringen und Kugelsätzen, die für die erforderliche axiale Lagerluft oder Vorspannung sorgen. Die Berührungswinkel gewährleisten die spezifische Vorspannung und sind für die typischen Radlastbedingungen optimiert.

Bei der aktuellen Ausführung der HBU3 Radlagereinheiten wird durch eine kreisförmige Formgebung nach der Montage die erforderliche axiale Vorspannung erreicht – und das unabhängig von den Montagebedingungen.

Wichtigste Funktionen

  • Geflanschte Außenringe als leichte tragende Komponente ausgeführt.
  • Die Laufbahnen des Außenrings sind zur Verbesserung der Lagerleistung induktionsgehärtet.
  • Auf Lebensdauer abgedichtete Fettschmierung mit anwendungsspezifischem Hochleistungsfett.
  • Drehbarer und nicht drehbarer Flansch sind robust ausgeführt und haben Gewindebohrungen bzw. Einschraubstutzen sowie einen Führungszapfen zur Ausrichtung und Montage von Bremse und Rädern.
  • Beide Flansche können beschichtet werden, um Kontaktkorrosion mit den Nachbarkomponenten zu verhindern.
  • Ausführungen für angetriebene Räder sind ebenfalls verfügbar.
  • Mit ABS Impulsring am Innenring lieferbar.

HBU3.2T für nicht angetriebene Räder von Leichttransportern

Die HBU3.2T setzt sich als Radlager der Wahl bei nicht angetriebenen Rädern in Leichttransportern durch. Die äußerlich mit einer HBU3 vergleichbare Hub Unit 3.2T ist mit einem zweireihigen Schrägrollenlager ausgeführt. Die HBU3.2T ist eine Alternative zu einreihigen Kegelrollenlagern (HBU1T) bei Schenkeln aus Aluminium oder Leichtmetall sowie zur HBU2T bei Verwendung von Zapfen.
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