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Raffinerie erzielt Einsparungen dank Kompressornachrüstung durch SKF
€15 000 000

Die Herausforderung

Raffinerie
Bei einer kanadischen Ölsandraffinerie kam es zu häufigen Lagerausfällen in einem ölgefluteten Schraubenverdichter. Die Einheit war bei einer sehr großen Vakuumkolonne für die Brüdenkompression zuständig. Im Prozess sollte ein Abfackeln des Begleitgases (saures Gas, H2S) vermieden werden, das in Konzentrationen von 30–40 % vorhanden war.

Der produktionskritische Kompressor war kontinuierlich in Betrieb und dabei aggressiven Gasen ausgesetzt. Dass keine Backup-Einheit zur Verfügung stand, führte zu einem mittleren Ausfallabstand von weniger als sechs Monaten – absolut inakzeptabel.

Die SKF Lösung

SKF erarbeitete mit der Raffinerie eine kundenspezifische Lagerlösung bestehend aus Ringen aus stickstoffreichem Edelstahl, Wälzkörpern aus Keramik und Massivkäfigen aus Messing. Anschließend unterstützte SKF das Instandhaltungsteam der Raffinerie bei der Montage der Lager im Kompressor.

Das Ergebnis

Bisher hat die von SKF entwickelte Lagerlösung die Gebrauchsdauer des Kompressors versechsfacht und den mittleren Ausfallabstand von 3 800 Stunden auf mehr als 23 000 Stunden verlängert.

Diese Verlängerung der Lebensdauer erhöhte die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Raffinationsprozesses, sodass die durch das Abfackeln verursachten Schwefeldioxidemissionen (SO2) erheblich reduziert wurden. Die Einheit ist aktuell immer noch in Betrieb, und die Raffinerie berichtet, dass sich der finanzielle Gewinn aufgrund der längeren Gebrauchsdauer auf mehr als 15 Millionen Euro beläuft!
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