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Clevere Schlauchabrisskontrolle – nicht nur für Baumaschinen

2013 Jänner 29, 09:40 CET

Immer mehr Maschinen, ganz gleich ob stationär oder mobil betrieben, nutzen eine Zentralschmierung. Diese stellt sicher, dass alle Schmierstellen zum richtigen Zeitpunkt exakt die erforderliche Menge an Schmiermittel erhalten. Wenn allerdings die Schmierstoffleitung abreißt, führt fehlendes Schmiermittel unweigerlich zu einem Lagerschaden, der unter Umständen sehr teuer werden kann: Arbeitsunterbrechung, Ein- und Ausbau der betroffenen Teile sowie die Ersatzteilbeschaffung kosten wertvolle Zeit und Geld. Zudem kann austretendes Fett die Umwelt in erheblichem Maß gefährden, was zudem teure Entsorgungsaufwendungen nach sich zieht.


Daher hat SKF eine Schlauchabrisskontrolle mit der englischen Bezeichnung Hose Connection Control (HCC) entwickelt. Diese zeigt umgehend und zuverlässig an, wenn der Schadensfall eingetreten ist. Dadurch lassen sich Folgeschäden an den Schmierstellen sicher vermeiden. Die Lincoln HCC arbeitet nach einem einfachen elektrischen Prinzip völlig unabhängig von Leitungslängen, Umgebungstemperaturen, Druckdifferenzen oder Druckabfällen. Sie lässt sich an allen Metall- und Schlauchleitungen des gesamten Zentralschmiersystems einer Baumaschine einsetzen und ist auch leicht nachrüstbar.


Einfaches Prinzip

Bei mobilen Maschinen nutzen die elektrischen Systeme das Chassis als Masse. Dieses Prinzip verwendet auch die Lincoln Schlauchabrisskontrolle. Sie besteht in der Grundversion aus einer Auswerteinheit, einem Zwischenstück, das als Isolator die Schmierleitung vom Schmierstoffverteiler elektrisch trennt, und einem Verbindungskabel zur Auswerteeinheit. Natürlich müssen die Schmierleitungen elektrisch leitend sein. Dafür sorgt eine Kupferlitze oder eine metallische Armierung. Das Fett hingegen darf nicht elektrisch leitend sein.

Die Auswerteeinheit benötigt 12 oder 24 Volt Gleichstrom als Versorgungsspannung. Bei 24 Volt lassen sich damit maximal 20 Schläuche überwachen, bei 12 Volt die Hälfte. Bei einer Mehrfachüberwachung sind die Isolatoren in Reihe geschaltet. Dazu sind Zwischenmodule erforderlich. Vom letzten Isolator führt eine elektrische Leitung zur Auswerteeinheit. Bei dieser Anordnung fungieren die Schmierleitungen gleichzeitig als Leitungen in einem elektrischen Schaltkreis. Ist der Stromkreis geschlossen, leuchtet eine grüne LED als Signal, dass keine Störung an den überwachten Schmierschläuchen vorliegt. Ist der Stromkreis unterbrochen, zeigt dies eine rote LED sofort an. Natürlich lässt sich das ankommende oder ausbleibende sogenannte Gut-Signal auch auf eine übergeordnete Anzeige übertragen, die beispielsweise im Armaturenbrett einer Baumaschine angeordnet ist. Dadurch erhält der Maschinenführer sofort eine Information über die Störungund kann umgehend der Ursache nachgehen, bevor ein größerer Schaden eintritt. Die Überwachung der Schmierstoffleitungen ist nicht nur auf die Strecke vom Schmierstoffverteiler zur Schmierstelle beschränkt. Auch die Hauptleitung von der Pumpe bis zum Schmierstoffverteiler lässt sich mit dem System zuverlässig überwachen.

Kostengünstig durch wenige Bauteile

Die elektrische Schlauchabriss-Überwachung zeichnet sich neben ihrer Zuverlässigkeit vor allem durch ihre Einfachheit aus. Denn gegenüber anderen Systemen ist zur Prüfung des Systems kein Druckaufbau oder eine Druckabsenkung erforderlich und damit auch keine entsprechenden Sensoren. Es entfallen zudem besondere Druckbegrenzungsventile oder Querschnittsverringerungen der zu prüfenden Leitungen. Dieser vergleichbar geringe Materialaufwand des SKF Lincoln Systems führt zu niedrigen Kosten, auch bei der Nachrüstung. Als Schmierstoff kommen Fette der NLGI Klasse 2 zum Einsatz. Der Betriebsdruck ist bis zu 350 bar zulässig. Der zulassige Betriebstemperaturbereich für die Schlauchabriss-Überwachung reicht von minus 50 bis plus 70 Grad Celsius.

Walldorf, den 29. Januar 2013


Pressekontakt


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


Lincoln GmbH, Diana Hobbiesiefken, Marketing Communication,
Press Service Phone +49 (0)6227 33-271; E-Mail:
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