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SKF Capital Markets Day: Informationen für Investoren und Analysten

Tom Johnstone
SKF Low Friction Hub Bearing Unit
SKF Aeration blower

2013 September 25, 10:00 CEST

Plattform zum Gedankenaustausch

Göteborg, den 25. September 2013

 

Anfang September bot der SKF Capital Markets Day vielen Investoren und Analysten die Möglichkeit, das Unternehmen SKF besser kennenzulernen: interaktiv in kleinen Gruppen, mit Displays, Ausstellungen und Führungen. Neben dem gesamten Vorstand der SKF Gruppe waren auch die Leiter einiger Geschäftseinheiten anwesend.

 

Gegenwart und Zukunft

Tom Johnstone, SKF Konzernchef, sprach über die SKF Schlüsselfaktoren für rentables Wachstum und Investitionen in IT-Systeme. Auch Kostensenkungsmaßnahmen spielten in Johnstones Vortrag eine Rolle, wobei er u. a. erfolgreiche Beispiele im Bereich des Einkaufs nannte. Er erklärte: „Wir freuen uns über das große Interesse an unserem Unternehmen, das uns beim Capital Markets Day entgegengeschlagen ist. Wir haben die Teilnehmer im Detail darüber informiert, wie wir unsere Prioritäten innerhalb der Gruppe setzen und verfolgen und welche Schritte wir unternehmen, um entsprechend unserer Finanzziele zu handeln. Der Tag war geprägt von vielen interessanten Fragen und Diskussionen. Dafür möchte ich allen Beteiligten danken!“

 

Vorteile durch den SKF Lebenszyklusansatz

Im Rahmen der Veranstaltung demonstrierte SKF anhand mehrerer Beispiele, wie Kunden vom Lebenszyklus-Management des Unternehmens profitieren. In einem konkret angesprochenen Fall hatte SKF ein neuartiges Lager entwickelt, das über fünf Jahre rund um die Uhr laufen kann, ohne nachgeschmiert werden zu müssen. Das Lager stellte sich als sehr wirkungsvolle Maßnahme gegen häufige und teure Nachschmierungen heraus, wie sie bei vielen Anwendern anfallen. Die Neuentwicklung gewährleistet einen nachhaltigen und zuverlässigen Betrieb. Durch den SKF Lebenszyklusansatz wurde der Erstausrüster eines Ofens in den Prozess mit einbezogen, sodass diese Lösung nun serienmäßig realisiert werden konnte.

 

Ein weiteres wichtiges Thema stand unter dem Motto „Mit energieeffizienten Produkten und Lösungen Werte schaffen“. Dabei wurden zahlreiche energieeffiziente Beispiele aus dem SKF BeyondZero Portfolio* vorgestellt.

 

So könnte die reibungsarme SKF Radlagereinheit zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 4.400 Tonnen pro Jahr beitragen, wenn eine Million herkömmlich ausgestatteter Fahrzeuge mit dieser SKF Lösung ausgerüstet würden. Ein Reifendruck-Überwachungssystem für Lkw und Aufleger, das konstant den korrekten Druck

aufrechterhält und CO2-Emissionen senkt, sorgt für Kraftstoffeinsparungen von bis zu 2 Prozent und reduziert Stillstandszeiten infolge von Reifenproblemen um 40 Prozent.

 

Die SKF Magnetlager für Gebläse können den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken. Davon profitieren Kunden in der Abwasserindustrie, da ein Gebläse bis zu 80 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der Anlage benötigt.

 

SKF Lager für extreme Temperaturen können bei bis zu 350° Celsius eingesetzt werden, ohne nachgeschmiert werden zu müssen. Dadurch lassen sich nicht nur die Instandhaltungskosten, sondern auch die CO2-Emissionen reduzieren. Beispielsweise können bei einem mit 5.000 Lagern ausgerüsteten Kühlbett für Bleche etwa 7,5 Tonnen Schmierfett und 23 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Im Vergleich zu fettgeschmierten Rillenkugellagern entspricht dies einer Reduzierung der Klimaauswirkungen um 82 Prozent.

 

Den technologischen Vorsprung halten

Die an diesem Tag präsentierten Lösungen verdeutlichten den starken SKF Fokus auf Technologieführerschaft. Zu den Neuheiten gehörte hier auch die Sensorlösung SKF Insight™. Über die SKF Remote Diagnostic Centres kann diese Lösung mit eigenem Antrieb drahtlos Lager-Zustandsdaten kommunizieren. Für die Kunden bedeutet dies eine noch höhere Zuverlässigkeit sowie reduzierte Stillstandszeiten und Kosten.

 

Den Kundensupport optimieren

SKF erläuterte, wie die starke globale Präsenz – bestehend aus SKF Vertragshändlern, SKF Solution Factories, Warenlagern, Remote Diagnostic Centres, Condition Monitoring Centres und Schiffbau-Standorten – das Unternehmen mit Kunden auf der ganzen Welt verbindet. In den Diskussionen ging es u. a. darum, wie SKF und ihre Vertragshändler durch Prozessintegration eine effizientere Beschaffungskette verwirklichen könnten, z. B. durch neue Ansätze bei der Bestandsführung und beim kooperativen Forecast.

 

Durch neue globale Technologiezentren und neue Fertigungsstätten hat SKF ihre Präsenz in den Wachstumsregionen weiter ausgebaut. Beispielsweise liegen inzwischen 45 Prozent der SKF Automotive Produktionseinheiten in diesen Wachstumsregionen – Tendenz steigend. Zu diesen Einheiten gehört z. B. auch das neue chinesische SKF Werk für geteilte Radlagereinheiten. Ein weiteres Beispiel ist die SKF Geschäftseinheit „Vehicle Service Market“, die ihre Flexibilität wesentlich verbessert und die Kapazität der Verpackungszentren weiter gesteigert hat.

 

Dank der schlanken Fertigung gemäß den Prinzipien der Business Excellence konnten die Kosten gesenkt und gebundenes Kapital reduziert werden. So wurden z. B. nach der Einführung von Business Excellence im mexikanischen SKF Werk in Guadalajara die Lagerbestände um 3 Prozent reduziert.

 

Der gesamte Tag wurde filmisch festgehalten. Das entsprechende Video wird in Kürze auf der Investor Relations-Website von SKF verfügbar sein: http://investors.skf.com/en


*Die Produkte im SKF BeyondZero Portfolio weisen Eigenschaften auf, mit denen sich eine bessere Umweltbilanz erzielen lässt. Um in das BeyondZero Portfolio aufgenommen zu werden, müssen SKF Produkte, Dienstleistungen und Lösungen signifikante Umweltvorteile bieten. Das Portfolio berücksichtigt verschiedene Umweltaspekte wie z.B. Materialauswahl, Energieeffizienz und weniger Schmierstoffleckagen.



Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

 

Renate Schleyer, Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56-3339, E-Mail: renate.schleyer.fachpresse@skf.com

 

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2012 MSEK 64.575. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.775.

Mehr Infos unter www.skf.com

 

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