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Neues SKF Linearkugellager LBC der D-Serie mit höherer Tragzahl und längerer Lebensdauer

2013 Oktober 01, 10:00 CEST

Auf der Motek stellt SKF erstmals das neue Linearkugellager LBC der D-Serie vor. Bei dieser Ausführung handelt es sich um die Weiterentwicklung des seit Jahren bewährten und auf dem Markt sehr erfolgreichen LBC-Lagers. Es überzeugt mit verbesserten Features wie höheren Tragzahlen, längerer Lebensdauer und geringerer Reibung.

Schweinfurt, den 01. Oktober 2013

 

Die Anforderungen an moderne Linearführungstechnik sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen – speziell im Hinblick auf Tragfähigkeit, Steifigkeit und Standzeit. Gleichzeitig verlangen die Anwender nach einem möglichst geringen Montage- und Wartungsaufwand. Das gilt im Bereich von High-Tech-Aufgaben natürlich erst recht. Für diesen anspruchsvollen Markt produziert SKF seit über 35 Jahren Linearkugellager und gehört im europäischen Raum zu den Marktführern.

 

Die in dieser Zeit gesammelten Anwendungserfahrungen in Industrie und Handel hat das Unternehmen mit aktuellen Erkenntnissen aus seiner Forschung und Entwicklung gepaart. Alles zusammen haben die SKF Ingenieure nun in die neue Version des Linearkugellagers gesteckt. Resultat: Mit dieser Innovation erschließt SKF in der ISO 3-Klasse von Linearkugellagern neue Leistungsdimensionen. Dennoch bleibt die D-Serie mit ihrem Vorgänger LBC sowie mit allen relevanten Wettbewerbsprodukten austauschbar. Weil sich die Komponenten schnell und ohne großen Aufwand wechseln lassen, ist der Anwender in jedem Fall auf der sicheren Seite.

 

Wie seine Vorgänger-Generation erlaubt das neue Lager Beschleunigungen von bis zu 100 m/s2; die Lineargeschwindigkeit beträgt bis zu 5 m/s. Beide Werte gewährleisten schnelle Produktionszyklen und damit einen hohen Output. Gewohnt flexibel zeigt sich die D-Serie auch im Hinblick auf die Umgebungsbedingungen: Von -20 bis +80 Grad Celsius reicht die Skala für prozesssicheres Arbeiten. Dadurch eignet sich das Lager für ein breites Anwendungsspektrum selbst unter schwierigen Bedingungen.

 

Ihre einzigartigen Stärken spielt die neue Serie aber vor allem in Sachen Tragzahl, Lebensdauer, Laufruhe und Ergonomie aus. Beispielsweise ist es den SKF Entwicklern durch eine Optimierung der Laufbahngeometrie und Oberflächen gelungen, die Tragzahlen um bis zu 15 Prozent gegenüber der alten Generation zu erhöhen. Zugleich konnte die Lebensdauer – je nach Baugröße – um bis zu 50 Prozent verlängert werden. Dabei stellt ein robustes Käfigdesign, das jetzt mit weniger Bauteilen auskommt, eine hohe Zuverlässigkeit des Lagers sicher. Nicht zuletzt sorgt das reibungsminimierte Zusammenspiel aus neuem Käfig, neuer Laufbahnplatte und neuem Kugelumlauf für einen besonders sanften Betrieb bei gleichzeitig reduzierter Lärmbelastung. Aus diesemGrund empfiehlt sich die Motek-Neuheit sogar für „sensible“ Anwendungen, wie sie beispielsweise in der Medizintechnik zu finden sind.

 

Ergonomische Vorteile bietet die D-Serie übrigens schon bei der Montage: An der Stirnseite des neuen Linearkugellagers sind gut sichtbare Kennzeichnungen angebracht. Sie markieren die Hauptlastrichtung sowie den Schmieranschluss und beugen damit Montagefehlern vor. Nebenbei lässt sich dadurch auch noch Montagezeit sparen.

 

Neben den „Standard-Modellen“ beinhaltet die D-Serie zudem eine winkeleinstellbare Ausführung. Wie sein Vorgänger ist dieses Modell in der Lage, selbstständig Fluchtungsfehler von maximal plus/minus 30 Winkelminuten bei gleichbleibender Dichtwirkung auszugleichen. Dadurch können Parallelitätsabweichungen zwischen Welle und Gehäusebohrung kompensiert werden, die z.B. durch Wellendurchbiegung, Montage- oder Fertigungsungenauigkeiten entstehen.

 

Wie die anderen Versionen ist natürlich auch diese Lager-Variante werksseitig befettet. Das reduziert nicht nur den Montageaufwand und die Wartungskosten, sondern erhöht zugleich die Zuverlässigkeit der Linearkugellager – der exakt dosierten Fettmenge sei Dank. In Verbindung mit der SKF Doppellippendichtung (-2LS) benötigen viele Anwendungen überhaupt keine Nachschmierung mehr, da der theoretische Nachschmierintervall die Lagerlebensdauer überschreitet.

 

Die Markteinführung der D-Serie plant SKF für das Frühjahr 2014. Nach und nach soll die neue Lösung dann für die Wellendurchmesser 12, 16, 20, 25, 30 und 40 Millimeter bereitgestellt werden – in Form von Einzellagern ebenso wie als komplette Lagereinheiten. Wenn es soweit ist, tragen Lager und Gehäuse die Ergänzung „D“ im Produktnamen (also z.B. LBCR 12 D statt LBCR 12 A bzw. LTCD 12 D statt LTCD 12).



Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

 

Renate Schleyer, Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56-3339, E-Mail: renate.schleyer.fachpresse@skf.com

 

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2012 MSEK 64.575. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.775.Mehr Infos unter www.skf.com

 

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