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SKF: Eintausendstes S2M-Magnetlager für Öl- und Gasförderanlagen geht in Betrieb

Tausendfach bewährt: Ein ebenso zuverlässiges wie langlebiges S2M-Magnetlager von SKF, auf das sich immer mehr Kunden bei besonders herausfordernden Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie verlassen.

 

 

Bild: SKF

2014 Juli 31, 08:00 CEST

Das Jubiläumsstück des S2M-Magnetlagersystems kommt in einem Verdichter für den Erdgastransport zum Einsatz

Göteborg / Schweinfurt, den 31. Juli 2014

 

Immer mehr Anwender in der Öl- und Gasindustrie verwenden die innovativen Aktivmagnetlager (AMB), um die Zuverlässigkeit ihrer Anlagen zu erhöhen. Der reibungslose, ölfreie Betrieb der SKF S2M-Magnetlager ermöglicht einen hocheffizienten und wartungsarmen Betrieb bei langer Gebrauchsdauer. In großen Turbomaschinen bringen die Lager mit ihren fortschrittlichen Funktionen zusätzliche Vorteile – so auch bei der eintausendsten Installation dieser Art.

 

Durch sein robustes Design ist das Magnetlager neben der Gasförderung auch für andere, schwierige Anwendungen geeignet. Die Fernsteuerungs- und Ferndiagnosefunktionen des Aktivmagnetlagers erlauben die Überwachung kritischer Anlagenparameter (Drehzahl, Schwingungen, Temperatur). Die mechanischen Lagerteile sind besonders robust ausgeführt; in diesem speziellen Anwendungsfall wurden die mechanischen Schnittstellen an die Eigenschaften der Anlage angepasst. Als Steuerschrank kommt ein digitales E300Volt/30A-System nach Industriestandard zum Einsatz, ein echtes „Arbeitspferd“ für Öl- und Gasanlagen, in dem die Betriebserfahrungen aus vielen Millionen Stunden stecken. Die Steuerung der Aktivmagnetlager wurde speziell für die komplexe Rotordynamik der Anlage modifiziert. Die Einzelheiten der Zusammenarbeit zwischen dem Kunden und dem lokalen SKF Serviceteam sind in einem detaillierten Plan geregelt. Dadurch konnte der lokale Servicetechniker das Magnetlager schon nach sehr kurzer Zeit in Betrieb nehmen.

 

Der Erfolg einer solchen Anwendung hängt davon ab, dass die richtigen Mitarbeiter an den richtigen Stellen eingesetzt werden. SKF fertigt seit über 30 Jahren Magnetlager für die Öl- und Gasindustrie und unterhält spezielle Einrichtungen für Aktivmagnetlager in Frankreich, Kanada, den USA, Russland, China, Japan und dem Mittleren Osten. Das Unternehmen verfügt über erfahrene Techniker, die die Landessprache sprechen und mit der Kultur des jeweiligen Landes vertraut sind. So kann ein schneller und effizienter Service für zeitkritische Aufträge gewährleistet werden.

 

Für Kunden, die die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ihrer Anlagen steigern wollen, hat SKF zahlreiche Anwendungsfälle dokumentiert, in denen standardmäßig eine Zuverlässigkeit zwischen 99 und 100 Prozent erreicht wird. Viele Anwender haben berichtet, dass ihre Anlagen über 100 000 Stunden ohne Störungen an den Magnetlagern liefen. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Lagerausfällen beträgt üblicherweise mehr als 40 000 Stunden.

 

Eine derartig hohe Zuverlässigkeit bietet direkte Vorteile bei den Durchsatzraten und bei der Betriebseffizienz. Wenn weitere Antriebselemente entfallen (Schmiersystem, Getriebe), ermöglicht ein S2M-Lager von SKF erhebliche Einsparungen bei den Betriebsausgaben (OPEX) und bei den Investitionsausgaben (CAPEX).

 

Durch ihre Robustheit erweitern die Magnetlager den Einsatzbereich von Maschinen. Sie erlauben höhere Drehzahlen und Betriebsbelastungen gegenüber konventionellen Lagerungssystemen, wodurch der Anwender seine Betriebsflexibilität verbessern kann. Daher sind die mittlerweile zum Industriestandard avancierten SKF S2M-Magnetlager die bevorzugten Lager für die meisten Öl- und Gasanlagen.

 

Der erste Leitungsverdichter mit Magnetlagern wurde 1986 in Kanada in Betrieb genommen. Der erste ölfreie Turbo-Expander wurde auf einer Offshore-Plattform vor Norwegen installiert. Entwickelt wurde die Technologie vom französischen Unternehmen S2M (damals eine Tochter von SKF). Einige der ersten Installationen sind seit über 25 Jahren ohne Störungen in Betrieb.

 

Der Einsatzbereich hat sich über die Jahre erweitert. Heute werden die Magnetlager in Gasspeicherverdichtern, Polyäthylen-Verdichtern, hochtourigen Elektromotorantrieben, Ethylen-Turbo-Expandern und Turbogeneratoren verwendet. Diese Maschinen werden weltweit von den großen Öl- und Gasfirmen eingesetzt, von der afrikanischen Küste über die sibirischen Ölfelder nördlich des Polarkreises bis zu petrochemischen Anlagen in Nordamerika.

 

Die S2M-Magnetlager werden auch in den Kompressoren und Hochdrehzahlmotoren von Unterwasser-Gasförderanlagen zum Einsatz kommen. Die erste Unterwasser-Gasverdichterstation mit SKF S2M-Magnetlagern soll 2015 im Åsgard-Feld vor der Küste Norwegens installiert werden. Das System soll die Betriebsdauer der Gasförderanlage verlängern und die Förderraten erhöhen.

 

Mit über 130 000 Einheiten im Betrieb hat SKF sehr gute Erfahrungen mit Aktivmagnetlagern in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen gemacht, von kleinen Industrieapplikationen bis zu Hochleistungs-Turboanlagen in der Öl- und Gasindustrie.

 

Aktiebolaget SKF

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