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Formula Student auf dem Hockenheimring: 3 von 7 „SKF Teams“ in den Top 10

2015 August 03, 08:00 CEST

Beim zehnten Jubiläum der Formula Student Germany haben die von der deutschen SKF unterstützten „Hochschul-Schrauber“ hervorragend abgeschnitten: Unter 110 Rennställen aus 32 Ländern mit rund 3.600 Teilnehmern landeten drei der sieben heimischen „SKF Teams“ in den Top 10. Ein Ergebnis, von dem der Schweinfurter Sponsor beim parallel laufenden „Tretauto-Tuning-Wettbewerb“ nur träumen konnte.


Schweinfurt, den 03. August 2015

 

Aushängeschild der von SKF unterstützten Formula Student-Rennställe war das Stuttgarter GreenTeam: In der Konkurrenz der 39 angetreten Elektrofahrzeuge fuhren die Baden-Württemberger auf Rang 3. Die frischgebackenen Beschleunigungs-Weltrekordler (von 0 auf 100 km/h in 1,779 Sekunden) hatten bei ihrem Heim-Grand-Prix auf dem Hockenheimring jedoch mit überraschenden Problemen zu kämpfen: Ausgerechnet in ihrer mutmaßlichen Paradedisziplin, dem Sprint, sparten die Schwaben zahlreiche Punkte ein.

 

Die ebenfalls von der deutschen SKF gesponserten Elefant Racing Bayreuth, Elbflorace Dresden und Fast Forest Deggendorf belegten mit ihren selbstgebauten Elektroflitzern die Plätze 7, 21 und 29. Das Maß aller Dinge im Bereich der Elektroautos waren erneut die „fliegenden Holländer“ der TU Delft, die schon das Auftaktrennen in Silverstone gewonnen hatten. Platz 2 ging an die ehemaligen Beschleunigungs-Weltrekordler der ETH Zürich.

 

Unter den 71 von Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen erreichten die mit SKF Komponenten gespickten Autos des Rennstalls Hochschule Esslingen, von HAWKS Racing Hamburg und von FaSTTUbe Berlin die Plätze 8, 26 und 31. Sieger bei den Verbrennern wurde das „Global Formula Racing“-Team der Oregon State University aus USA (mit Unterstützung der DHBW Ravensburg) vor dem Rennteam der Uni Stuttgart und dem Joanneum aus Graz in Österreich.

Begeisterung beim Sponsor

Vor Ort in Hockenheim zeigte sich Manfred E. Neubert, Geschäftsführungsvorsitzender der SKF GmbH, von den Leistungen der jungen Konstrukteure geradezu begeistert: „Es ist ein großartiges Erlebnis, hautnah mitzubekommen, wie viel Enthusiasmus, Know-how und handwerkliches Können in den Nachwuchs-Ingenieuren steckt. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir durch unsere nunmehr fünfjährige Tätigkeit als Hauptsponsor der Formula Student Germany einen kleinen Teil dazu beisteuern konnten!“

 

Zugleich verlieh Neubert seiner Hoffnung Ausdruck, dass ein Event wie die Formula Student Germany noch mehr junge Menschen für Technik begeistern möge: „Leider ist der Ingenieurmangel in unserem Lande nach wie vor ein ernstes Thema. Vielen Prognosen zufolge wird sich der Mangel in Zukunft sogar verschärfen. Diesem Trend müssen wir unbedingt entgegenwirken, um uns im globalisierten Wettbewerb behaupten zu können. Umso bedeutender ist es für uns als ,Knowledge Engineering‘-Konzern mit langer Tradition in Automobil- und Rennsporttechnik, kluge Köpfe zu fördern.“

Respekt vom Experten

Eine sicherlich kluge, aber nicht mehr ganz so taufrische Rennsport-Koryphäe hatte SKF für die Studenten in Person von Dieter Gundel eingeladen: Der gelernte Physiker gilt als „Elektronik-Hirn“ der Scuderia Ferrari. In der Formel 1 analysieren Gundel & Co. Unmengen an Daten, um das „Software-Setup“ der Boliden möglichst optimal auf die individuellen Anforderungen jeder einzelnen Grand Prix-Strecke abzustimmen. Dazu gehören beispielsweise die Zustandsüberwachung jedes Motors durch SKF Multilog Online-Systeme der IMx-Baureihe oder auch die Steuerung des hybriden Antriebssystems während eines Formel 1-Rennens. Dank seiner langjährigen Tätigkeit in der Königsklasse des Automobilsports verfügt der graumelierte Fuchs jedenfalls über einen riesigen Erfahrungsschatz, von dem er vor den Studenten der „SKF Teams“ reichlich preisgab. Dabei wurde deutlich, welch‘ winzige Unterschiede in Sachen Technik und (computersimulierter) Strategie in der Formel 1 letztlich über Sieg oder Niederlage entscheiden.

 

Als Gundel von den Studenten mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass deren selbstgebastelte Autos inzwischen schneller von 0 auf 100 km/h beschleunigen als die mit millionenschweren Budgets hochgezüchteten Profi-Flundern im Formel 1-Zirkus, geriet aber selbst die wortgewandte Rennsport-Legende ein wenig ins Stocken. Nach ungewohntem Zögern ließ der Routinier schließlich verlauten: „Laut Reglement der FIA dürfen wir ja nicht schneller“, wobei Gundel diese Behauptung mit einem ziemlich auffälligen Augenzwinkern untermalte. Eine größere Respektsbekundung kann man als Nachwuchs-Ingenieur wohl kaum von einem der erfahrensten Köpfe im gesamten Formel 1-Business bekommen.

Luft nach oben beim Tuning

Nicht ganz so respektabel war die Leistung, die das Organisationskomitee von SKF beim „Pimp-my-Ride“-Wettbewerb unter den Sponsoren der Formula Student Germany ablieferte: Das von SKF „aufgemotzte“ und in Bewegung gesetzte Tretauto landete irgendwo im Mittelfeld. „Da haben wir offenbar noch Luft nach oben“, gestand Bastian Mattlener, Manager Corporate Communication & Employer Branding bei SKF, „und geloben Besserung. Sicher können wir uns bis zum nächsten Mal noch viel bei den von uns gesponserten Teams abschauen. Oder wir lassen uns von unseren Teams beim ,Tretauto-Tunen‘ ein wenig mehr unter die Arme greifen. Das wäre dann eine weitere Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil!“

 



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