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Mehr Betriebssicherheit auf See: Sirius Shipping holt SKF an Bord

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Ist dank der Fernüberwachung per Multilog Onlinesystem IMx-8 von SKF in betriebstechnisch ruhigerem Fahrwasser unterwegs: die „Nimbus“ von Sirius Shipping (Bild: Sirius Shipping).

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Stefan Johansson, „Chef-Inspektor“ bei Sirius Shipping: „Probleme erkennen zu können, bevor sie ernsthafte Konsequenzen haben, ist ein sehr beruhigendes Gefühl!“(Bild: Sirius Shipping)

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An Bord der Frachter von Sirius Shipping beugt das SKF Multilog Onlinesystem IMx-8 überraschenden Maschinenstillständen vor.

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Die Sensor-Daten der Sirius-Schiffe werden von Maschinenzustands-Experten im Hamburger Remote Diagnostic Centre von SKF rund um die Uhr fernüberwacht.

2018 Jänner 30, 10:00 CET

Um die Kontrolle über diverse Schiffsmaschinen zu verbessern, setzt Sirius Shipping auf SKF: Die Reederei holt das Multilog Onlinesystem IMx-8 an Bord. Durch dessen Frühwarnfähigkeiten samt kontinuierlicher Fernüberwachung durch SKF Experten will sich die Flotte künftig in betriebstechnisch ruhigerem Fahrwasser bewegen.

Schweinfurt, den 30. Januar 2018

Mit insgesamt zehn Schiffen transportiert Sirius Shipping primär flüssige Medien (z. B. Öl, Flüssigerdgas und Chemikalien) durch nordeuropäische Gewässer. Dabei steuert die Flotte hauptsächlich Zielhäfen in Dänemark, Norwegen, Finnland und Schweden an – und kreuzt somit in Breitengraden, in denen oft genug raue Bedingungen herrschen. Dennoch erwarten die Sirius-Kunden natürlich eine termingerechte, sichere und nicht zuletzt umweltverträgliche Zustellung ihrer Fracht. Sollte sich auf hoher See ein ungeplanter Maschinen-Stillstand ereignen, könnte das nicht nur die Kunden vergraulen, sondern auch kosten- und zeitintensive Bergungsarbeiten sowie Dock-Aufenthalte verursachen. „Ergo möchten wir lieber möglichst frühzeitig Warnsignale erhalten“, so der „Chef-Inspektor“ von Sirius Shipping, Stefan Johansson, „und dadurch die Chance bekommen, den Ernstfall von vorn herein zu vermeiden!“

Selbstverständlich sind Wartungsarbeiten auch bei Sirius Shipping ein kontinuierlicher Prozess, und größere Inspektionen stehen etwa alle 30 Monate an. „In der Werft überprüfen wir dann alles, was sich im laufenden Betrieb nicht machen lässt. Dazu gehören beispielsweise der Rumpf sowie die Propeller und Ruder“, berichtet der Superintendent. Hinzu kämen diverse Maschinenteile im Motor und Getriebe. „Mit diesem Konzept konnten wir größere Ausfälle bislang ganz gut umschiffen – glücklicherweise!“, meint Johansson.

Allerdings blieb ein gewisses Restrisiko – intervallbedingt – bestehen. Das wollte Sirius Shipping nun so weit wie möglich eliminieren. Und dabei dachte die Instandhaltungsabteilung vor allem an die kontinuierliche Überwachung von besonders betriebswichtigen Komponenten wie etwa des Getriebes, das sowohl die Propellerwelle als auch den Bord-Generator antreibt.

Kostspielige Stillstände

Johanssons Sicherheitsbestrebungen sind mehr als berechtigt, denn das angesprochene „Restrisiko“ kann eine Reederei teuer zu stehen kommen: Womöglich befindet sich das Schiff bei einem ungeplanten Stillstand Hunderte von Seemeilen von der nächsten Werft entfernt. „Dann stellt sich die Frage, wie und wann man den beschädigten Frachter in welches freie Dock bekommt“, erläutert der Schifffahrtsexperte, „wobei der Dockaufenthalt als solcher oft genug eine weitere Woche verschlingt.“

Bei richtig gravierenden Ausfällen müsse man sogar mit mehreren Monaten rechnen, zumal größere Spezial-Ersatzteile wie Zahnräder oder auch Lager meist nicht sofort verfügbar seien. „Auch deshalb ist es umso wichtiger, einen längeren Planungshorizont zu haben: Der würde uns in die Lage versetzen, die erforderlichen Ersatzteile rechtzeitig zu bestellen. Und dadurch könnten wir die Dauer eines unumgänglichen Wartungsstillstands verkürzen“, sagt Johansson.

Mit diesem Ziel vor Augen hat sich die Reederei entschieden, für ausgewählte Maschinenkomponenten eine Online-Überwachung mit Messsensoren zu installieren. Den Anfang machten die beiden Frachter „Nimbus“ und „Marinus“: Auf diesen Schiffen sammelte Sirius Shipping die ersten Zustandsüberwachungs-Erfahrungen mit dem Multilog Onlinesystem IMx-8 von SKF. In Kürze sollen damit auch die „Neptunus“ und die „Scorpius“ ausgestattet werden.

Großer Funktionsumfang, einfache Bedienung

Beim jüngsten Mitglied der IMx-Reihe von SKF handelt es sich um ein äußerst kompaktes Gerät, das dennoch hochentwickelte Funktionen bietet. Es verfügt über 8 analoge und 2 digitale Eingänge mit erweiterten Modbus-Fähigkeiten, an die bis zu zehn Sensoren angeschlossen werden können. Sämtliche Kanäle werden absolut simultan und synchron gemessen. Dank seines eingebauten Vier-Gigabyte-Speichers kann das IMx-8 auf den Schiffen mindestens ein Jahr lang kontinuierlich Maschinendaten und -ereignisse sammeln. Konfigurieren lässt es sich sehr benutzerfreundlich mit Hilfe der „IMx-8 Manager App“ (für Android und iOS).

Integrationsfähigkeit inklusive

Das Zustandsüberwachungssystem, das sogar per Ethernet-Verbindung mit Strom versorgt werden kann und dadurch eine separate Verkabelung zur Energieversorgung überflüssig macht, ist natürlich auch netzwerkfähig. So kann es u. a. in bereits bestehende IMx-Infrastrukturen integriert werden – im konkreten Fall der Schiffs-Anwendungen samt Anbindung an die Maschinendiagnose-Software SKF @ptitude Observer (wobei prinzipiell auch die SKF @ptitude Monitoring Suite bzw. das SKF Enlight-Center möglich sind). Damit lassen sich schnell, effizient und zuverlässig große Mengen komplexer Informationen über Maschinen und Anlagen speichern, verarbeiten, abfragen und visualisieren. Dank seines niedrigen Energieverbrauchs und der kompakten Bauweise (samt der Option, GPS-Empfänger anzuschließen) ist es geradezu prädestiniert für die Überwachung von mobilen Fahrzeugen und Anlagen.

Fernkontrolle via Cloud

Für Sirius Shipping waren nicht zuletzt die Fernüberwachungsfähigkeiten des Multilog Onlinesystems IMx-8 von entscheidender Bedeutung: Das Gerät sendet die an Bord gesammelten Sensor-Daten via Cloud an das SKF Remote Diagnostic Centre in Hamburg. Dort achten Maschinenzustands-Experten von SKF auf mögliche Abweichungen von definierten Grenzwerten. „Durch die Online-Datenübertragung bekommen die SKF Spezialisten sogar ,live‘ mit, wenn wir auf See selbst irgendwelche Servicemaßnahmen an der Maschine durchführen“, weiß Stefan Johansson inzwischen zu berichten. „Ich betrachte das als großen Schritt in Richtung einer viel besseren Vorhersehbarkeit: Wir können Probleme schon erkennen und ihnen entgegenwirken, bevor sie zu ernsthaften Konsequenzen führen. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl!“

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel.: +49 (0)9721 / 56 - 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2016 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 72.787 Mio. SEK und beschäftigte 44.868 Mitarbeiter. www.skf.de

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