Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

Hospiz St. Francis

SKF Südafrika „adoptiert“ den St.-Francis-Kindergarten

Seitdem die südafrikanische Regierung die finanzielle Unterstützung für HIV/Aids-Hilfswerke im ganzen Land gekürzt hat, ist das St.-Francis-Hospiz in einer prekären Lage. Monatlich fehlen der Hilfseinrichtung umgerechnet 8 000 Euro.


Als Reaktion auf die Kürzungen hat SKF die Unterstützung ausgeweitet und den Kindergarten des Hospizes „adoptiert“.


Die Einrichtung bietet Platz für 20 Kinder von 3 bis 7 Jahren. Viele der Kinder wurden von ihren Eltern verlassen oder haben ihre an AIDS erkrankten Eltern verloren. Ein Team aus medizinischen Fachkräften, Lehrern und Sozialarbeitern kümmert sich um das Wohlbefinden und die Entwicklung der Kinder.


Die Kinder werden unterrichtet und auf die Grundschule vorbereitet.


Weitere Infos: Hintergrundinformationen über das Zentrum

Das St.-Francis-Hospiz wurde 1992 von dem Franziskanerpriester Stan Brennan vom Orden der Minderen Brüder gegründet. Er hatte in den 80er Jahren viele Wohnungen und Krankenhäuser besucht und war tief betroffen vom Schicksal AIDS-Kranker, die oft von ihren Familien im Stich gelassen wurden. Viele AIDS-Kranke starben einsam und völlig mittellos. Das Hospiz St. Francis nahm sich der Kranken an und pflegte sie hingebungsvoll.


Neben dem Wohnhaus und Kindergarten bietet das St.-Francis-Hospiz auch Obdach für bis zu 48 Menschen, die unheilbar an AIDS erkrankt sind. Sie werden in einer angenehmen Atmosphäre umfassend betreut.


Am 1. September 2004 eröffnete das St. Francis eine AIDS-Klinik, in der sich die Bewohner aus der Nachbarschaft kostenlos beraten, testen und behandeln lassen können. Ein Arzt kümmert sich zusammen mit Krankenschwestern und Sozialarbeitern um die Patienten und ihre medizinische und spirituelle Betreuung. Bislang haben sich über 2 500 Bewohner in der Klinik beraten und testen lassen. Über 650 von ihnen haben eine AIDS-Therapie begonnen. Die Therapieergebnisse sind vielversprechend. Die Medikamente können dank der Spenden des US-Regierungsprogramms PEPFAR (The Presidents Emergency Plan for Aids Relief) kostenlos verteilt werden.

SKF logo