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Produktentwicklung

Produktentwicklung in Österreich

Die Produktentwicklung in Steyr hat im SKF Konzern weltweite Verantwortung für die Entwicklung von hochwertigen Katalog- und Sonderlagern. In den Bereichen Produktentwicklung, Konstruktion und Versuch werden etwa 40 Mitarbeiter beschäftigt. Die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte sind Keramikwälzkörper, Schrägkugellager und Lager für Spezialanwendungen.

Konstruktion

Wälzlager und Einzelteile werden in Form von Zusammenstellungs- und Komponentenzeichnungen für den Fertigungsbereich, Kunden und Lieferanten erstellt. Um die finale Produktqualität sicherzustellen, muss jeder Produktionsschritt geometrisch exakt spezifiziert sein. Zusätzlich zu Vorschlagszeichnung, welche dem Kunden vorgelegt werden, werden Dreherei-, Härterei- und Schleifereizeichnungen erstellt. Eine der Kernkompetenzen ist, die Toleranzen unter Berücksichtigung von Form- und Maßänderungen beim Härten, Verformung durch Spannvorrichtung und der Präzision der Werkzeugmaschinen so festzusetzen, dass eine geringstmögliche Bearbeitungszugabe erreicht wird. Die Konstruktion ist in vielen Prozessschritten wie Kundenanfrage, Arbeitsvorbereitung, Prozessentwicklung, Fertigung und Produktqualität involviert. 

Technologieentwicklung für Keramikwälzkörper

Werden Keramikmaterialien anstatt Stahl für Wälzkörper verwendet, können die sogenannten Hybridlager in extrem herausfordernden Anwendungen eingesetzt werden. Schäden, die durch Stromdurchgang, Schmutzpartikel im Wälzkontakt, Korrosion, Mangelschmierung und vieles mehr verursacht werden, können verhindert oder stark eingedämmt werden. Für die Qualifikation und Spezifikation von Keramikmaterialien wird die intensiv mit konzerninternen Forschungseinrichtungen in Holland und Schweden sowie mit einer Reihe von Universitäten im In- und Ausland zusammengearbeitet. Ist ein Material entwickelt, welches von der chemischen Zusammensetzung, dem Gefüge und der Oberflächenbeschaffenheit den Anforderungen eines Wälzlagers genügt, wird es in Lebensdauerversuchen erprobt und in weiterer Folge für die Produktion freigegeben.

Produktentwicklung

In diesem Bereich werden komplette Lager entwickelt. Die wichtigsten Produkte sind einreihige und zweireihige Schrägkugellager, Axialkugellager, Hybridlager und die Produktgruppe MSP (Machinery Specials). Unter MSP werden Wälzlager für Spezialanwendungen wie elektrische Antriebsmotoren, Windturbinengeneratoren, Druckmaschinen, Formel 1 Getriebelager etc. zusammengefasst. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Katalogsortiments werden die hohen Ansprüche an die Produkte eines Premium Herstellers abgedeckt. Die enge Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement, Verkauf und Anwedungsingenieuren stellt sicher, dass neue Produkte den zukünftigen Anforderungen entsprechen. Mit der intensiven Auseinandersetzung mit dem Produkt und seiner Anwendungen werden Jahr für Jahr neue technische Lösungen erarbeitet, welche in Form von Patenten geschützt werden.

Versuch

Trotz der Verfügbarkeit von exzellenter Software können nicht alle Phänomene in Wälzlagern berechnet werden. Beispiele für die Grenzen der Simulation sind die Vorhersage von Verschleißerscheinungen am Käfig, die Verteilung von Schmierfett im Lager oder die elektrische Isoliereigenschaft einer Beschichtung. Durch die Durchführung von in erster Linie anwendungsnahen Versuchen wird diese Lücke geschlossen. Die Spezialisten im Versuch definieren die Betriebsbedingungen und entwickeln Versuchsaufbauten, welche eine möglichst präzise Nachbildung erlauben. Nach Konstruktion und Fertigung eines Prüfstandes wird dieser aufgebaut und mit Mess- und Steuerungstechnik ausgestattet. Die Ergebnisse fließen durch Verbesserungen der Konstruktion und Spezifikation in das Produkt zurück.
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