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Gestaltung der Lagerungen

Richtiges Anstellen

Bei einreihigen Schrägkugellagern ist stets zu beachten, dass sie nicht allein, sondern nur mit einem zweiten Lager (Bild 1) oder als Lagersätze verwendet werden können (Bild 2). Bei Lagerungen mit zwei Einzellagern sind diese gegeneinander anzustellen, bis die erforderliche Vorspannung bzw. das gewünschte Betriebsspiel erreicht ist (→ Vorspannen von Lagern).
Bei Lagerungen mit unmittelbar nebeneinander angeordneten Universallagern erübrigt sich ein Anstellen der Lager (→ Universallager für den satzweisen Einbau). In diesem Fall ist durch entsprechende Wahl der Luft bzw. Vorspannklasse sowie geeigneter Passungen für den Lagersitz im Gehäuse und auf der Welle sicherzustellen, dass das gewünschte Betriebsspiel bzw. die erforderliche Vorspannung erreicht wird.
Leistung und Betriebszuverlässigkeit von Einzellagern hängen vom richtigen Anstellen ab, während bei den Universallagern für den satzweisen Einbau auf die richtige Auswahl der Lagerluft bzw. Vorspannung zu achten ist. Bei zu großem Betriebsspiel wird die Tragfähigkeit der Lager nicht voll genutzt, bei zu hoher Vorspannung treten dagegen höhere Reibungsverluste und damit höhere Betriebstemperaturen auf, die die Lebensdauer mindern.

Einseitig wirkende Axialbelastungen

Besondere Aufmerksamkeit ist Lagerungen in O- oder X-Anordnung mit überwiegender Axialbelastung in einer Richtung zu widmen, da ungünstige Abrollverhältnisse der Kugeln im entlasteten Lager zu Laufgeräuschen, zur Unterbrechung des Schmierfilms oder zu erhöhter Käfigbeanspruchung führen können. Für derartige Anwendungsfälle sind spielfreie Lagerungen im Betriebszustand anzustreben, z.B. durch Vorspannen mit Federn.

Belastungsverhältnisse

Zu beachten ist, dass bei einreihigen Schrägkugellagern der Reihen 70 B, 72 B(E) und 73 B(E) (40° Berührungswinkel) erst ab einem Belastungsverhältnis Fa/Fr ≥ 1 einwandfreie Abrollverhältnisse im Lager vorliegen. Ein Belastungsverhältnis von Fa/Fr < 1 kann eine Verkürzung der Lagergebrauchsdauer zur Folge haben.
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