Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

Bezeichnungen der Grundausführung

Das Basiskennzeichen besteht normalerweise aus 3 bis 5 Ziffern. Bei Zylinderrollenlagern und einigen weiteren Produkten kann das Basiskennzeichen aber auch aus einer Kombination von Buchstaben und Ziffern bestehen. Der Aufbau der Basiskennzeichen geht aus Tabelle 1 hervor. Die Ziffern- und Buchstabenkombinationen bedeuten folgendes:
  • Die erste Ziffer bzw. der erste Buchstabe oder eine Kombination aus Buchstaben kennzeichnet die Lagerart.
  • Die folgenden zwei Ziffern kennzeichnen die Maßreihe nach ISO bzw. DIN. Dabei gibt die erste Ziffer die Breiten- bzw. Höhenreihe an (Abmessungen B, H, T). Die zweite Ziffer kennzeichnet die Durchmesserreihe (Abmessung D).
  • Die letzten zwei Ziffern im Basiskennzeichen bilden die Bohrungskennzahl, die mit 5 multipliziert den Bohrungsdurchmesser (d) in Millimeter ergibt.
Die wichtigste Ausnahmen im Bezeichnungssystem für Wälzlager sind:
  1. In einigen Fällen wird die Ziffer für die Lagerart und/oder die erste Ziffer der Maßreihenbezeichnung nicht geschrieben. Diese Ziffern sind in Tabelle 1 in Klammern gesetzt.
  2. Lager mit 10, 12, 15 oder 17 mm Bohrungsdurchmesser haben folgende Bohrungskennzahlen:
    00 = 10 mm
    01 = 12 mm
    02 = 15 mm
    03 = 17 mm
  3. Bei Lagern mit Bohrungsdurchmesser < 10 mm oder ≥ 500 mm wird der Bohrungsdurchmesser in der Regel unverschlüsselt in Millimeter angegeben. Die Größenkennung ist durch einen Schrägstrich von den Zeichen für die Lagerart und Maßreihe getrennt, z.B. 618/8 (d = 8 mm) oder 511/530 (d =530 mm). Das Gleiche gilt für die im ISO-Maßplan genormten Lager mit Bohrungsdurchmesser von 22, 28 oder 32 mm, z.B. 62/22 (d = 22 mm).
  4. Bei einigen kleinen Rillenkugellagern, Pendelkugellagern und Schrägkugellagern mit Bohrungsdurchmesser kleiner 10 mm wird die Bohrung ebenfalls unverschlüsselt in Millimetern angegeben, jedoch direkt an das Zeichen für Lagerart und Maßreihe angehängt, z. B. 629 oder 129 (d = 9 mm).
  5. Von den Standardbohrungen abweichende Bohrungsdurchmesser werden immer unverschlüsselt in Millimetern mit bis zu drei Dezimalstellen angegeben. Diese Kennzeichnung des Bohrungsdurchmessers ist Teil der Lagerbezeichnung und von der Basisbezeichnung durch einen Schrägstrich getrennt, z. B. 6202/15.875 (Lager 6202 mit einer Spezialbohrung d = 15,875 mm = 5/8 inch).

Reihenbezeichnungen

Jedes Standardlager gehört zu einer bestimmten Lagerreihe, die durch die Lagerbezeichnung ohne Größenangabe gekennzeichnet wird. Die Reihenbezeichnungen enthalten oft eines der Nachsetzzeichen A, B, C, D und E oder eine Kombination aus diesen Buchstaben. Diese Nachsetzzeichen kennzeichnen Änderungen der inneren Konstruktion.
Die gebräuchlichsten Lager-Reihenbezeichnungen sind in Tabelle 1 aufgelistet. Die Zahlen in Klammern sind in den Reihenbezeichnungen nicht enthalten.
SKF logo