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Einhalten der richtigen Vorspannung

Bei der Wahl der Vorspannkraft für eine Lagerung ist zu beachten, dass sich die Steifigkeit nur noch unwesentlich erhöht, sobald die Vorspannung einen bestimmten optimalen Wert überschreitet. Dagegen nimmt die Reibung und damit auch die Erwärmung zu; außerdem fällt die Lebensdauer der Lager wegen der ständig wirkenden zusätzlichen Belastung stark ab (Diagramm 1). Eine zu starke Vorspannung kann mit einem Risiko für die Betriebssicherheit der Lagerung verbunden sein. Aus diesem Grund und wegen der erforderlichen komplexen Berechnungen empfiehlt es sich, den Technischen SKF Beratungsservice einzuschalten.
Wichtig ist auch, beim Anstellen einer Lagerung mit Vorspannung durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der errechnete oder aufgrund von Erfahrungen festgelegte Wert für die Vorspannkraft mit möglichst geringer Streuung eingehalten wird. Dazu gehört z.B. bei Lagerungen mit Kegelrollenlagern, dass die Lager während des Anstellens mehrmals gedreht werden, damit die Rollen nicht schränken und die Rollenstirnflächen gut am Innenring-Führungsbord anliegen. Das Drehen der Welle verbessert zudem die Berührung an den Kontaktstellen zwischen den Rollen und den Laufbahnen, wodurch sich auch das Risiko von Beschädigungen an den Laufbahnen verringert. Anderenfalls wird das Kontrollergebnis verfälscht und die endgültige Vorspannung kann weit unter dem gewünschten Wert liegen.
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