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Schmierstoffverdrängungsfaktor

Bei Ölluft- und Öleinspritzspritzschmierung, bei Ölbadschmierung mit einem Ölstand unterhalb der Mitte des untersten Wälzkörpers und bei Fettschmierung wird durch ständiges Überrollen der überschüssige Schmierstoff aus der Wälzkontaktzone verdrängt. Bei Lagerungen, in denen die Drehzahlen oder die Schmierstoffviskosität hoch sind, kann der in die Endbereiche des Wälzkontakts abgedrängte Schmierstoff nicht schnell genug wieder in die Mitte zurückfließen. Dieser als „kinematische Verdrängung“ bezeichnete Effekt mindert die Schmierfilmdicke (und infolge dessen auch k, siehe Viskositätsverhältnis κ) und setzt damit auch das Rollreibungsmoment herab.
Wie hoch die Minderung des Rollreibungsmomentes in solchen Fällen ausfällt, kann angenähert ermittelt werden aus:

Φrs Kinematic replensihment-starvation reduction factor

Hierin sind
φrs =Kinematischer Schmierfilmverdrängungsfaktor
e=

Basis der natürlichen Logarithmen

 2,718

Krs =

Schmierfilmverdrängungskonstante: 

= 3 × 10-8 für Ölbadschmierung mit niedrigem Schmierölstand und Öleinspritzschmierung 

= 6 x 10-8 bei Öl-Luft- und Fettschmierung

Kz =Designbeiwert für Lagerbauform (Tabelle 1)
ν =Die kinematische Viskosität des Öls bzw. des Grundöls bei Schmierfetten bei Betriebstemperatur [mm2/s]
=Drehzahl [min-1]
=Lagerbohrungsdurchmesser [mm]
=Außendurchmesser des Lagers [mm]
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