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Mischbarkeit

Die Mischbarkeit von Schmierfetten ist besonders dann zu beachten, wenn aus irgendwelchen Gründen auf eine andere Fettsorte übergegangen werden muss. Werden unverträgliche Schmierfette miteinander gemischt, können unter Umständen Lagerschäden auftreten, da sich z.B. die Konsistenz stark ändert und das Schmierfett aus der Lagerstelle austritt.
Schmierfette mit gleichem Dickungsmittel und ähnlichen Grundölen können meist ohne nachteilige Folgen miteinander vermischt werden, wie z.B. Lithiumseifenfette mit mineralischem Grundöl. Aber auch Fette mit unterschiedlichen Dickungsmitteln wie z.B. Kalziumkomplex- und Lithium-Komplexseifenfette können miteinander vermischt werden.
In Lagerungsfällen, in denen wegen einer geringeren Konsistenz mit Fettaustritt aus der Lagerung gerechnet werden muss, sollte bei der nächsten Routineinspektion, die vorhandene Fettfüllung vollkommen ausgetauscht werden – auch in den Zuführbohrungen (→ Nachschmierung).
Das Korrosionsschutzmittel, mit dem die SKF Lager im Anlieferungszustand geschützt sind, ist mit den meisten Wälzlager-Schmierfetten verträglich, ausgenommen einige Schmierfette auf Polyharnstoffbasis. Synthetische, fluorierte Schmierfette auf Ölbasis mit einem PTFE-Dickungsmittel, z. B. das SKF-Schmierfett LGET 2, sind nicht mit den Standardkonservierungsmitteln verträglich und daher müssen die Konservierungsmittel vor dem Aufbringen des Schmierfetts entfernt werden.
Weitere Auskünfte erhalten Sie vom Technischen SKF Beratungsservice.

ACHTUNG

Unter normalen Betriebsbedingungen und Temperaturen bis 260 °C ist PTFE sehr stabil. Wird das SKF Schmierfett LGET jedoch Temperaturen über 300 °C ausgesetzt oder beginnt es zu brennen, werden gefährliche Gase und Dämpfe freigesetzt. Auch nach dem Abkühlen ist der Umgang mit diesen Lagern gefährlich.

Aus diesem Grund sollten die Sicherheitshinweise bezüglich des richtigen Umgangs mit diesem Werkstoff im Abschnitt Werkstoffe für Wälzlager beachtet werden.

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