Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

Kontinuierliche Fettzufuhr

Dieses Nachschmierverfahren wird angewendet, wenn die zu erwartenden Schmierfristen sehr kurz sind, z. B. wegen der nachteiligen Auswirkungen von Verunreinigungen auf den Schmierzustand im Lager, oder wenn andere Nachschmierverfahren unpraktisch sind, weil die Lagerstelle z.B. schlecht zugänglich ist. Weil bei kontinuierlicher Fettzufuhr erhöhte Betriebstemperaturen auftreten können, wird dieses Verfahren nur für Lagerungen im unteren Drehzahlbereich empfohlen, d.h. wenn die Drehzahlen den folgenden Drehzahlkennwerten entsprechen:
  • A < 150 000 mm/min bei Kugellagern
  • A < 75 000 mm/min bei Rollenlagern
In diesen Fällen darf für den Freiraum an der Lagerstelle ein Füllgrad von 90 % vorgesehen werden. Die erforderliche Nachschmiermenge ergibt sich aus der Gleichung für periodisch zuzuführende Fettmenge Gp (→ Ergänzen der Fettfüllung) und muss über die Dauer der Schmierfrist verteilt kontinuierlich zugeführt werden.
Bei kontinuierlicher Fettzufuhr ist außerdem zu prüfen, ob eine ausreichende Förderbarkeit des vorgesehenen Schmierfetts im gesamten Umgebungstemperaturbereich gegeben ist.
Kontinuierliche Fettzufuhr kann mit automatischen SKF Schmierstoffgebern für Einzelschmierstellen oder für mehrere Schmierstellen erfolgen, z.B. mit SKF SYSTEM 24 oder SKF MultiPoint. Weitere Auskünfte erhalten Sie vom Technischen SKF Beratungsservice.
Maßgeschneiderte automatische Zentralschmiersysteme, wie z.B. SKF Monoflex, SKF Proflex, SKF Duoflex und SKF Multiclex erlauben die funktionssichere Schmierung mit bedarfsgerechten Schmierfettmengen. Weitere Informationen zu SKF Schmiersystemen enthält der Abschnitt Schmierungslösungen.
SKF logo