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Vorbereitung für den Ein- und Ausbau

Vor dem Einbau müssen alle benötigten Teile, Werkzeuge, Ausrüstungen und Daten zur Hand sein. Die Zeichnungen oder Anleitungen durcharbeiten, um die richtige Reihenfolge kennenzulernen, in der die verschiedenen Komponenten zu montieren sind.
Gehäuse, Wellen, Dichtungen und andere Komponenten der Lageranordnung auf Sauberkeit prüfen, insbesondere alle Gewindebohrungen, Steigungen oder Nuten, wo noch Reste einer zerspanenden Bearbeitung vorhanden sein könnten. Die nicht bearbeiteten Oberflächen von Gussgehäusen müssen frei von Kernsand sein, eventuelle Späne müssen entfernt werden.
Die Maß- und Formgenauigkeit aller Komponenten der Lageranordnung prüfen. Ein Lager arbeitet nur zufriedenstellend, wenn die zugehörigen Komponenten die nötige Genauigkeit aufweisen und die vorgeschriebenen Toleranzen eingehalten werden. Der Durchmesser der zylindrischen Wellen und Gehäusesitze wird in der Regel mit einem Bügel oder Feinzeiger für zwei Querschnitte und vier Richtungen geprüft (Bild 1). Kegelrollenlager werden mit Kegellehrringen, speziellen Ringlehren oder Sinuslineal geprüft.
Die Messungen sollten protokolliert werden. Bei Messungen sollten die vermessenen Komponenten und die Messgeräte ungefähr die gleiche Temperatur haben. Dies bedeutet, dass die Komponenten und die Messgeräte am gleichen Platz ausreichende Zeit gelagert werden müssen, sodass sie die gleiche Temperatur annehmen. Besonders bei großen Lagern und ihren zugehörigen Komponenten, die entsprechend groß und schwer sind, ist dies von großer Bedeutung.
Lager sollten bis unmittelbar vor dem Einbau in ihrer Originalverpackung verbleiben, sodass sie keinen Verschmutzungen ausgesetzt und besonders geschützt werden. Normalerweise muss das Konservierungsmittel, mit dem neue Lager beschichtet werden, bevor sie das Werk verlassen, nicht entfernt werden; nur die äußere Zylinderfläche und die Bohrung abwischen. Wenn das Lager jedoch fettgeschmiert werden soll und bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen eingesetzt werden soll oder das Schmierfett mit dem Konservierungsmittel nicht kompatibel ist, muss das Lager gewaschen und sorgfältig getrocknet werden. Dadurch wird verhindert, dass sich die Schmiereigenschaften des Schmierfetts verschlechtern.
Lager sollten vor dem Einbau gewaschen und getrocknet werden, wenn die Gefahr besteht, dass sie durch falsche Handhabung (beschädigte Verpackung usw.) verschmutzt wurden.
Wenn ein Lager aus seiner Originalverpackung genommen wird, ist es mit einer relativ dicken fettigen Schicht Konservierungsmittel bedeckt. Dann sollte es ebenfalls abgewaschen und getrocknet werden. Dies trifft beispielsweise für einige Großlager zu, deren Außendurchmesser über 420 mm beträgt.. Geeignete Mittel zum Waschen von Wälzlagern sind Spiritus und Paraffin.
Lager, die einsatzfertig geschmiert geliefert werden und integrierte Dichtungen oder Deckscheiben auf beiden Seiten haben, dürfen vor dem Einbau nicht gewaschen werden.
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