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Zulässige Drehzahlen

Bei Kunststoff-Schrägkugellagern ist die Grenzdrehzahl (→ Produkttabelle) als der entscheidende Beiwert zur Bestimmung der zulässigen Drehzahl zu verwenden.
Sie hängt im Wesentlichen von der tatsächlichen Belastung und der Betriebstemperatur ab. Sind beide Werte bekannt, lässt sich der Drehzahlbeiwert fn wie folgt bestimmen


Hierin sind
fn
=
der Korrekturfaktor für die Grenzdrehzahl
P
=
die tatsächliche Lagerbelastung [kN]
fT
=
der Lebensdauerbeiwert für die Temperatur (diagram 1)
C
=
die dynamische Tragzahl [kN] (→ Produkttabelle)

Anhand des berechneten Drehzahlkorrekturfaktors fn kann über die Ordinate in Diagramm 1 die zulässige Drehzahl in Prozent von der Grenzdrehzahl auf der Abszisse abgelesen werden.

Berechnungsbeispiel

  • Ausgangsdaten
    Lager 6301/HR11TN (Laufringe aus POM Werkstoff), P = 0,245 kN, T = 90 °C
  • Berechnung des Drehzahlkorrekturfaktors fn

    Von der Produkttabelle:
    C = 0,31 kN
    Aus Diagramm 1:
    Mit T = 90 °C und Ringe aus POM → fT ≈ 0,87

  • Berechnung der zulässigen Drehzahl
    Von der Produkttabelle:

    nlim= 1 300 min-1
    Aus Diagramm 1:
    Mit fn= 0,91 und Ringe aus POM beträgt der Anteil von nlim ≈ 40%


Hierin sind
nperm
=
Zulässige Drehzahl [min-1]
nlim
=
Grenzdrehzahl [min-1] (→ Produkttabelle)

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