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Mindestbelastung

Für einen störungsfreien Betrieb muss auf zweireihige Zylinderrollenlager stets eine bestimmte Mindestbelastung wirken (wie bei allen Kugel- und Rollenlagern), insbesondere bei hohen Drehzahlen, hohen Beschleunigungen oder schnellen Lastwechseln. Die Massenkräfte der Rollen und des Käfigs sowie die Reibung im Schmierstoff beeinflussen die Abrollverhältnisse im Lager nachteilig und können schädliche Gleitbewegungen zwischen den Rollen und den Laufbahnen hervorrufen.
Die erforderliche Mindestbelastung kann für zweireihige Zylinderrollenlager angenähert ermittelt werden aus:


Berechnung starten

Hierin sind

Frm=Mindest-Radialbelastung [kN]
kr=Minimallast-Faktor (→ wenden Sie sich an SKF)
n=Betriebsdrehzahl [U/Min]
nr=Bezugsdrehzahl [U/Min] (→ wenden Sie sich an SKF)
  • nr = reference speed for open bearings
  • nr = 1,3 × limiting speed for sealed bearings
dm=mittlerer Lagerdurchmesser [mm]
= 0,5 (d + D)
Bei Kaltstart und bei hochviskosen Schmierstoffen können unter Umständen auch höhere Mindestbelastungen erforderlich werden. Durch das Eigengewicht der gelagerten Teile und durch die äußeren Kräfte ist die Belastung in vielen Fällen bereits höher als die erforderliche Mindestbelastung. Wenn jedoch der ermittelte Grenzwert unterschritten wird, müssen zweireihige Zylinderrollenlager zusätzlich radial belastet werden.
Lager der Toleranzklasse SP sind im eingebauten Zustand vorgespannt, so dass auf die vorstehende Berechnung i.d.R. verzichtet werden kann.
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