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Vorspannweg

Die Lagerung einer Welle oder eines sonstigen umlaufenden Maschinenteiles besteht im Allgemeinen aus einem Fest- und einem Loslager (→ Lagersysteme).
Das Festlager muss das gelagerte Maschinenteil axial in beiden Richtungen führen. Als Festlager eignen sich hauptsächlich die Lager, die kombinierte Belastungen aufnehmen oder die zusammen mit einem zweiten Lager die Axialführung übernehmen können.
Das Loslager muss Axialbewegungen der Welle zulassen und ein gegenseitiges Verspannen der Lager, z.B. bei wärmebedingten Längenänderungen der Welle, verhindern. Als Loslager eignen sich vor allem Nadellager sowie Zylinderrollenlager der Bauformen NU und N (Bild 1). Zylinderrollenlager der Ausführung NJ und einige vollrollige Zylinderrollenlager können ebenfalls verwendet werden.
Bei größeren Axialverschiebungen und gleichzeitiger Schiefstellung der Welle ist das CARB Toroidalrollenlager eine sehr gute Wahl für das Loslager (Bild 2).
Alle diese Lager ermöglichen Axialverschiebungen im Lager selbst. Angaben über die zulässige axiale Verschiebung sind in den betreffenden Produkttabellen aufgeführt.
Werden als Loslager selbsthaltende Lager, z. B. Rillenkugellager oder Pendelrollenlager (Bild 3) verwendet, muss einer der Lagerringe eine lose Passung haben; siehe dazu Abschnitt (→ Radiale Befestigung der Lager).
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