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Bestimmung des Betriebsspiels oder der Vorspannung

Das Betriebsspiel oder die Vorspannung in einer Lagerung wird bestimmt durch:
  • die erforderliche Lagerluft oder -vorspannungsklasse
  • die tatsächliche Passung oder Entfernung, die ein Lager auf einen kegeligen Sitz gedrückt wurde
  • mögliche Formfehler der Gegenstücke
  • das sich ergebende Betriebsspiel oder die Vorspannung eines Lagers, das gegen ein anderes Lager angestellt wurde
  • die Maßänderungen aufgrund von Betriebstemperaturschwankungen (Start-up aber auch zeitlich bedingt oder bezogen auf die Anwendung)
Wellendurchbiegung und Axialverschiebung zwischen dem Innen- und Außenring, wie sie z.B. in einem CARB Toroidalrollenlager vorkommen, sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Das Betriebsspiel oder die Vorspannung in einer Lagerung bestimmt unter anderem die Größe der Lastzone und des Reibungsmoments sowie die Ermüdungslebensdauer. Das Diagramm 1 zeigt die Beziehung zwischen Betriebsspiel/Vorspannung und den Hauptbetriebskriterien. Das pauschale Diagramm basiert auf Rollenlagern, die unter normalen Betriebsbedingungen laufen und nur radial belastet werden.

Die verschiedenen Passungsstörungen wie auch unterschiedlichen Betriebstemperaturen ergeben eine Lager-Betriebsspiel-/Vorspannungsklasse, die bei der Auswahl der jeweiligen Betriebsspiel-/Vorspannungsklasse zu berücksichtigen ist. In allgemeinen Anwendungen sollten Lager mit Spiel verwendet werden.
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