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SKF Lebensdauerbeiwert aSKF

Wie bereits erwähnt, beschreibt dieser Beiwert die Beziehung zwischen dem Ermüdungsgrenzbelastungsverhältnis (Pu/P), dem Schmierungszustand (Viskositätsverhältnis κ) und dem Verschmutzungsgrad im Lager (ηc). Die Werte für den Beiwert aSKF können aus vier Diagrammen entnommen werden. Je nach Lagerbauform sind diese abhängig von ηc (Pu/P) für die SKF-Standardlager und die SKF-Explorer-Lager und den verschiedenen Werten für das Viskositätsverhältnis κ:
Die Diagramme basieren auf typischen Werten und Sicherheitsbeiwerten für die Bauform, die normalerweise den Ermüdungsgrenzbelastungen anderer mechanischer Komponenten entspricht. Auf Grund der Vereinfachungen bei den Gleichungen zur Bestimmung der erweiterten SKF-Lebensdauer ist es selbst bei exakt bestimmten Betriebsbedingungen nicht zweckmäßig, für den Beiwert aSKF Werte über 50 zu verwenden.

Berechnung des Lebensdauerbeiwerts

Das Programm zur Berechnung der Lagerlebensdauer erleichtert die Berechnung des Beiwerts aSKF: SKF hat außerdem hochmoderne Computerprogramme entwickelt, bei denen die erweiterte SKF-Lebensdauer direkt das Belastungsniveau beim Wälzkontakt berücksichtigt, so dass auch andere Einflussfaktoren auf die Lagerlebensdauer wie Schiefstellung, Wellendurchbiegung und Gehäuseverformung berücksichtigt werden können; siehe dazu den Abschnitt SKF Berechnungshilfsmittel.
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