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Kegelrollenlager

Kegelrollenlager haben kegelig ausgeführte Laufbahnen im Innen- und Außenring, zwischen denen kegelige Rollen angeordnet sind. Sie sind deshalb besonders zur Aufnahme kombinierter (radial und gleichzeitig axial wirkender) Belastungen geeignet. Die Scheitelpunkte aller Kegelflächen treffen sich in einem gemeinsamen Punkt auf der Lagerachse (Bild 1), was ein einwandfreies Abrollen und einen reibungsarmen Lauf bewirkt. Die axiale Belastbarkeit der Kegelrollenlager nimmt mit steigendem Berührungswinkel α. Einen Hinweis darauf gibt der lagerabhängige Grenzwert „e“ (→ Produkttabellen): Je größer e ist, desto größer ist der Berührungswinkel und damit die axiale Belastbarkeit. Einreihige Kegelrollenlager werden meist gegen ein zweites Kegelrollenlager angestellt.

Einreihige Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend (Bild 2). Der Innenring mit Rollensatz (Cone) kann getrennt vom Außenring (Cup) eingebaut werden.

Hinsichtlich Funktion und Gebrauchsdauer spielen bei den SKF Kegelrollenlagern im Wesentlichen die folgenden Konstruktionsmerkmale eine besondere Rolle:
Rolle/Bord-Berührungsstellen
Die besondere Gestaltung der Gleitflächen am Führungsbord des Innenrings (Bild 3) und an der großen Stirnfläche der Rollen sorgt an den Berührungsstellen für eine optimale Schmierfilmbildung. Dies verringert die Reibung und die Wärmeentwicklung wie auch den Verschleiß am Führungsbord. Dadurch kann die Vorspannung über die Betriebsdauer annähernd gleich hoch gehalten werden und laufen die Lager leiser.
Das Laufbahn-Kontaktprofil
Die Laufbahnen der SKF Kegelrollenlager weisen entweder ein balliges oder ein logarithmisches Kontaktprofil auf, das Spannungsspitzen zu den Rollenenden hin verhindert und damit eine lange Gebrauchsdauer auch bei Schiefstellungen oder bei hohen Belastungen sicherstellt. Das logarithmische Profil sorgt für eine optimale Spannungsverteilung entlang der Kontaktstellen.
Maßstabilität bei Profilen und Wälzkörpermaßen
Die in SKF Kegelrollenlagern zum Einsatz kommenden Wälzkörper werden mit solch engen Toleranzen hergestellt, dass sie nahezu miteinander identisch sind. Diese engen Toleranzen und die Präzision der Laufbahnprofile ermöglichen eine optimale Lastverteilung entlang der Wälzkörper, senken so Geräusch- wie Schwingungspegel und sorgen für eine genauere Einstellung der Vorspannung.
Einlaufen
Kegelrollenlager benötigen im Normalfall eine gewisse Einlaufzeit. Während dieser Einlaufphase werden herkömmliche Kegelrollenlager einer hohen Reibung ausgesetzt, was zu Verschleiß führt, der sich in Form von Temperaturspitzen äußert (Diagramm 1). Bei den SKF Kegelrollenlagern der heutigen Generation sind dagegen Verschleiß und Reibung sowie die damit verbundene Erwärmung auf ein Minimum begrenzt – vorausgesetzt sie werden ordnungsgemäß eingebaut und geschmiert.


Sortiment

Das SKF Sortiment an Standard-Kegelrollenlagern umfasst:
  • einreihige Kegelrollenlager (Bild 4)
  • Einreihige zusammengepasste Kegelrollenlager (Bild 5)
  • zweireihige Kegelrollenlager (Bild 6)
  • vierreihige Kegelrollenlager (Bild 7)
  • Kegelrollenlagereinheiten für die Industrie und die Radlagerungen von Personenwagen, Nutz- und Schienenfahrzeugen (→ wenden Sie sich bitte direkt an SKF)
Weitere Kegelrollenlager für spezielle Anwendungen sind in diesem Katalog im Produktabschnitt Anwendungsoptimierte Produkte aufgeführt. Zu Kegelrollenlagern für spezielle Anwendungen gehören: Angaben über diese Kegelrollenlager sind beim Technischen SKF Beratungsservice anzufragen.
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