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Systemsteifigkeit

Werkzeugmaschinen müssen eine sehr hohe Systemsteifigkeit aufweisen, da sich Durchbiegungen bei Belastung extrem auf die Bearbeitungsgenauigkeit auswirken. Die Lagersteifigkeit ist nur einer der Faktoren für die Systemsteifigkeit. Weitere Faktoren sind:
  • Steifigkeit der Welle
  • Werkzeugkraglänge
  • Gehäusesteifigkeit
  • Anzahl und Position der Lager und der Einfluß der Passungen
Für die Gestaltung von Hochgenauigkeits-Anwendungsfällen mit hohen Drehzahlen wird folgende Vorgehensweise empfohlen:
  • Größtmöglichen Wellendurchmesser auswählen.
  • Kleinstmöglichen Abstand zwischen Lager der Werkzeugseite und Spindelnase festlegen.
  • Kleinstmöglichen Abstand zwischen den beiden Lagersätzen festlegen (Bild 1). Richtlinie für die Abstandsfestlegung:

    l ≈ 3 … 3,5 d

    Hierin sind
    l=Abstand zwischen der ersten Lagerreihe auf der Werkzeugseite und der hintersten Lagerreihe auf der Gegenseite
    d=Lagerbohrungsdurchmesser Werkzeugseite
Diagramm 1 gibt eine Vergleichsübersicht über die Steifigkeit unterschiedlicher Lagerungen. Einzelheiten zu den einzelnen Lagerreihen enthält der AbschnittBezeichnungsschema im jeweiligen Produktkapitel. Der Vergleich basiert auf vorgespannten Lagern mit 100-mm-Bohrung auf der Werkzeugseite und 90-mm-Bohrung auf der Gegenseite. Diese Richtwerte können eine genaue Berechnung der Systemsteifigkeit nicht ersetzen. Für eine erweiterte Systemanalyse wenden Sie sich bitte an den Technischen SKF Beratungsservice.
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