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Supergrip-Bolzen

Weniger Stillstandszeiten!
Die Kupplungsbolzen basieren auf dem gleichen Konstruktionsdesign wie OK-Kupplungen. Supergrip-Bolzen stellen eine erhebliche Erleichterung beim Anschluss von Flanschkupplungen dar. Sie tun ihre Arbeit ‒ an Land oder auf See ‒ und liefern eine zuverlässige Leistung zum Beweis, dass sie besser als alle anderen Kupplungsbolzen auf dem Markt sind.
Herkömmliche Bolzen müssen mit einem Vorschlaghammer in die Bohrung getrieben werden. Demzufolge mussten die Bohrung zeitaufwändig gehont und die Bolzen geschliffen werden. Auch bei den verbesserten Passbolzenausführungen lässt sich eine Presspassung nur schwer erreichen. Nach jedem Ausbau und anschließender Bolzenkorrektur blieb ein kleiner Spalt übrig, der das Risiko von Fluchtungsfehlern erhöhte und zum Festfressen von Standardkomponenten führen konnte, was früher oder später zum Austausch der Bolzen führte. Durch den Spalt erhöhte sich auch die Schlupfgefahr bei Überlast und damit die Anfälligkeit für Auswuchtprobleme.
Bei Supergrip-Bolzen treten diese Probleme nicht mehr auf. Supergrip-Bolzen sind die überlegene Lösung für den Anschluss von Flanschkupplungen. Im Vergleich zu herkömmlichen Bolzensystemen lassen sich Supergrip-Bolzen viel einfacher ein- und ausbauen. Sie bieten ausreichend Spiel, um von Hand in die Bohrung gesteckt und auch wieder von Hand herausgezogen zu werden. So verhindern sie ein Festfressen. Der Bolzen wird hydraulisch im Bolzenloch der Kupplung ausgeweitet und festgesetzt. Für diese Arbeiten sind Spezialwerkzeuge erhältlich. Der Anwender braucht keinen Brückenkran und kommt ohne Vorschlaghammer aus. Nach dem Bohren der Löcher für die Erstmontage sind keine weiteren Schneide- und Bohrarbeiten erforderlich. Der Aus- und Einbau herkömmlicher Bolzen ist meist ein Unsicherheitsfaktor, da sich nicht genau absehen lässt, wie schnell die Bolzen installiert bzw. entfernt werden können. Diese Unsicherheit besteht bei Supergrip-Bolzen nicht mehr. Die Arbeitskosten reduzieren sich und die reparaturbedingten Stillstandszeiten werden kürzer.
Das zum Ausbau der wiederverwendbaren Bolzen verwendete Druckölverfahren ist eine Erfindung von SKF. Diese schwedische Technologie basiert auf fast einem halben Jahrhundert an Erfahrungen in der Entwicklung und Herstellung von Kupplungen für die Schifffahrt und, seit den späten 1970er-Jahren, auch für die Versorgungsindustrie.
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