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Gestaltung der Anschlussteile

Gestaltung der Welle

Um den Anforderungen an die Dichtfunktion und Gebrauchsdauer entsprechen zu können, sollen die Gegengleitflächen der Dichtlippe auf der Welle gehärtet (min. 55 HRC) und geschliffen sein. Erforderlich ist außerdem eine Rauheit Ra von 0,2 bis 0,8 µm, wenn die angegebenen zulässigen Höchstwerte für die Umfangsgeschwindigkeit erreicht werden sollen. Bei linearen Anwendungen beträgt die maximal zulässige Rauheit der Gegenlauffläche Ra 0,3 µm.
Die Gegengleitflächen sollen mit Toleranzen nach g7 bis k7 bearbeitet sein und mit einer Anfasung versehen sein, um beim Einbau der Dichtringe ein Umstülpen der Dichtlippe zu verhindern. Die Anfasung soll mit einem Winkel von 15 bis 30° ausgeführt sein und eine Höhe aufweisen von ungefähr (Bild 1):
  • h1 = 0,3 mm bei Dichtungsaußendurchmesser d2 ≤ 30 mm
  • h1 = 0,5 mm bei Dichtungsaußendurchmesser d2 > 30 mm

Gestaltung der Aufnahmebohrung

Die Gehäusebohrungs-Toleranzklassen, die normalerweise für Nadellager empfohlen werden, gewährleisten eine ausreichend feste Passung für die Dichtungen.
SKF empfiehlt, die Aufnahmebohrung im Gehäuse mit Passungen nach G7 bis R7 zu fertigen und mit einer Anfasung zu versehen.
Eine zusätzliche axiale Fixierung der Dichtung ist nicht erforderlich.
Die Anfasung soll mit einem Winkel von 15 bis 30° ausgeführt sein und eine Höhe aufweisen von ungefähr (Bild 2):
  • h = 0,3 mm bei Dichtungsaußendurchmesser d2 ≤ 30 mm
  • h = 0,01 d2 mm bei Dichtungsaußendurchmesser d2 > 30 mm
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