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Zusätzliche Ausführungsvarianten

HDS1-, HDS2-, HDS7- und HDSE-Wellendichtringe können mit einer Schutzlippe aus PTFE (Bild 1) ausgestattet werden, die das Lager und die Hauptdichtlippe(n) vor Staubpartikeln in stark verunreinigten Umgebungen (z.B. in der Bergbau- und Zementindustrie) noch effektiver schützt.
Die PTFE-Dichtlippe kann die Schmierstoffzurückhaltung verbessern, wenn sie gemäß (Bild 2) eingebaut wird.
Sie ist seitlich zwischen Metallgehäuse und Elastomerauskleidung eingesetzt, ohne die Gesamtbreite der Dichtung wesentlich zu beeinflussen. Schutzlippen aus PTFE-Werkstoff sind verschleißfest, chemisch sehr beständig und lassen Trockenlauf zu. Sie erhöhen deutlich die Dichtwirkung, ohne die Gesamtreibung merklich zu erhöhen. Anordnungen mit einer zusätzlichen Schutzlippe aus PTFE sind besonders effektiv, wenn sie mit einer Dichtlippe aus dem Fluorkautschuk SKF Duralife kombiniert werden.
Beim Einbau ist mit besonderer Sorgfalt vorzugehen, um Schäden an der PTFE-Dichtlippe zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt PTFE-Dichtungen.
Die Buchstaben F (Bild 3) und H (Bild 4) in der Produktbezeichnung weisen auf das Vorhandensein einer Schutzlippe aus PTFE sowie auf deren Lage und Richtung hin.
Die Dichtringe HDS1, HDS2, HDS7 (mit oder ohne PTFE-Schutzlippe) sowie HDSA, HDSB und HDSC sind auch mit elastomerbeschichtetem Außenmantel für Gehäusebohrungstemperaturen von maximal 100°C erhältlich (Bild 5). Diese besondere Eigenschaft hat mehrere wichtige Vorteile:
  • Ausgleich von Unregelmäßigkeiten in der Gehäusebohrungsoberfläche, dadurch Verbesserung der Dichtungsleistung durch Minimierung undichter Stellen
  • Verhinderung des Eintritts von Verunreinigungen durch Spalten zwischen Gehäusebohrung und Dichtungsaußenmantel bei z.B. Unrundheiten
  • Minimierung der Gefahr einer Beschädigung der Gehäusebohrung beim Ein- und Ausbau
Diese Ausführung wird mit einem K (Bild 6) in der Produktbezeichnung gekennzeichnet.
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