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Vollgummidichtringe HS

HS-Wellendichtringe sind Vollgummidichtringe, bei denen keine Verstärkung vorgesehen ist. Die Ringe sind geteilt und ungeteilt erhältlich. Sie werden gegenüber Durchmesser und Tiefe der Gehäusebohrung überdimensional gefertigt, damit die erforderliche Verspannung und Stabilität gewährleistet ist. Ein Deckblech (Bild 1 und Bild 2) ist erforderlich, um die Dichtung axial zu verspannen und in der Gehäusebohrung zu stabilisieren.
Die nichtrostende Zugfeder in der SKF Springlock-Federnut (Bild 3) sorgt für die erforderliche Radialbelastung der Welle.
Für bestimmte Anwendungen sind HS-Dichtungen ebenfalls mit einer zusätzlichen Schutzlippe und/oder einer Befestigungsschelle erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage von SKF.
Die HS-Dichtungen werden aus den Materialien Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, SKF Duralip, SKF Duratemp oder SKF Duralife gefertigt und für alle Wellendurchmesser gemäß der Tabelle angeboten. Eine Auswahl der verfügbaren Größen ist in der Produkttabelle aufgeführt. Weitere Informationen über die Verfügbarkeit erhalten Sie von Ihrem SKF Vertriebsmitarbeiter.

Ungeteilte HS-Wellendichtringe

Die ungeteilten Standardbauformen der HS-Dichtungen können Wellendurchmesser ab 165 mm aufnehmen, haben im Prinzip aber keine Größenobergrenze.
Die HS4-Ausführungen (Bild 4) sind ungeteilte Vollgummidichtungen mit einer zugfederbelasteten Dichtlippe. Sie haben eine SKF Springlock-Federnut (Bild 5) und sind für senkrechte und waagerechte Wellen geeignet. Der Einbau in der Gehäusebohrung erfolgt zusammen mit einem Deckblech (Bild 6 und Bild 7).
Die Bauform HS5 (Bild 8) entspricht in der Grundausführung HS4, hat aber eine SKF Springcover (Bild 9), die ein Verrutschen der Feder beim Einbau verhindert und die Anordnung vor Verunreinigungen schützt.
Beide Ausführungen haben eine Schraubfederverbindung (Bild 10).

Geteilte HS-Dichtringe

Geteilte Vollgummidichtungen sind eine gute Wahl, wenn ein Ausbau der Welle nicht möglich ist. Die Ringe werden um die Welle gelegt und in die Gehäusebohrung gedrückt; dabei zeigt die Teilung genau nach oben. Für die axiale Verspannung der Dichtung und ihre Stabilisierung in der Gehäusebohrung ist ein Deckblech erforderlich.
Geteilte HS-Dichtringe sind am effektivsten bei Schmierung mit Fett oder ähnlichen schweren Schmierstoffen. Sie eignen sich auch für leichte Schmierstoffe, wenn der Schmierstoffpegel unterhalb der Wellenmittellinie bleibt (vor allem bei hohen Drehzahlen). Geteilte Dichtungen werden meist bei waagerechten Wellen verwendet; bei Fettschmierung ist allerdings auch ein Einbau auf vertikalen Wellen möglich.
Die Ausführung HS6 (Bild 11) hat eine federbelastete Dichtlippe und eine SKF Springlock-Federnut (Bild 12). Die Dichtung wird mit separater Feder und Haken/Öse-Verbindung für Wellendurchmesser > 455 mm geliefert, sofern der Kunde keine andere Verbindung wünscht (Bild 13). Kleinere HS6-Dichtungen werden mit einer Schraubfederverbindung geliefert. Der Einbau in der Gehäusebohrung erfolgt zusammen mit einem Deckblech (Bild 14 und Bild 15).
Die Ausführung HS7 (Bild 16) ist nur für fettgeschmierte Anwendungen vorgesehen. Sie hat eine federbelastete Dichtlippe und wird mit SKF Springlock (Bild 17) und SKF Springcover ausgeliefert (Bild 18). Alle HS7-Dichtungen haben eine Steckverbindung (Bild 19). Die Feder ist vollständig gekapselt und die Verbindung wird durch Einführen des Führungsstücks in das gegenüberstehende Ende der Feder hergestellt (Stoßverbindung). Eine integrierte Federspannung hält die Dichtlippe auf der Welle. Der Einbau erfolgt zusammen mit einem Deckblech. Beachten Sie, dass die Stoßverbindung auch nach dem Einbau des Deckblechs einen Spalt aufweisen kann. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass die Stoßverbindung genau senkrecht nach oben zeigt. HS7-Dichtringe sind keine Hochleistungsdichtungen wie die anderen HS-Ausführungen, lassen sich aber am einfachsten einbauen.
Die Ausführung HS8 (Bild 20) wird mit federbelasteter Dichtlippe, SKF Springlock (Bild 21) und SKF Springcover (Bild 22) sowie Haken/Öse-Federverbindung (Bild 23) für Wellendurchmesser > 455 mm geliefert. Kleinere HS8-Dichtungen werden mit einer Schraubfederverbindung geliefert. Mit Ausnahme der beiden Teilungsenden ist die Feder vollständig gekapselt. Die Ausführung HS8 bietet die effektivste Dichtfunktion aller geteilten HS-Dichtungen. Sie wird bevorzugt bei dünnflüssigen Schmierstoffen und zum Schutz vor Wasser eingesetzt. HS8-Dichtringe sind optimal für waagerechte Wellen, können aber auch auf vertikalen Wellen verwendet werden, wenn kein Überfluten mit Schmierstoff erfolgt. Der Einbau erfolgt zusammen mit einem Deckblech.
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