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„Wir haben die Kosten für einen teuren Elektromotor eingespart.“

Peter Hansen, Technical Director, Tide Sjø AS

Die Fährreederei Tide Sjø AS beabsichtigte die Einführung einer zustandsabhängigen Instandhaltungsstrategie auf vier ihrer Fähren, um die Zuverlässigkeit der Maschinen zu verbessern, Inspektionsintervalle zu verlängern und Wartungskosten zu reduzieren. Man wandte sich deshalb an SKF. 
Tide Sjø AS ist einer der größten Betreiber von Personen- und Autofähren in Norwegen. Die Reederei nahm ihren Betrieb 1880 auf und betreibt heute 50 Autofähren sowie 35 Personenfähren, die pro Jahr rund 12,5 Millionen Passagiere befördern.  

Die Herausforderung

Mit so vielen Menschen, die von ihrem Dienst abhängig sind, muss die Reederei strikte Fahrpläne einhalten, um wichtige Anschlüsse an Busse und andere Transportmittel gewährleisten zu können. Hierdurch haben Zuverlässigkeit und Regelmäßigkeit der Fährverbindungen absolute Priorität – korrekte Wartung ist dabei ein wichtiger Faktor.
Bis zum Jahr 2008 plante die Reederei Tide Sjø ihre Wartungsintervalle größtenteils nach der Anzahl Betriebsstunden. Dieser zeitorientierte Wartungsansatz ist in der Fährbranche üblich und wird seit vielen Jahren von Schiffseignern wie -betreibern gehandhabt. Mittlerweile gibt es jedoch viele Unternehmen, die die Vorteile der zustandsabhängigen Instandhaltung (Condition-Based Maintenance = CBM) erkennen. Diese ermöglicht eine Verlängerung der Inspektionsintervalle und eine Reduzierung der Wartungskosten.

Die Lösung

Bei dem für Tide Sjø entwickelten CBM-Programm gehen die SKF Techniker mit einer zuvor vereinbarten Frequenz an Bord. Dort sammeln sie Daten von wichtigen Maschinen und Komponenten wie Ruderpropellern, Generatoren, Getrieben und Stützlagern.
Diese Daten werden anschließend auf eine Datenbank (SKF @ptitude Analyst) übertragen, zu der SKF intern Zugriff hat, sodass die Analysesoftware fortlaufend auf dem neuesten Stand ist. Der Kunde erhält danach einen umfassenden Bericht. Im Prinzip führt SKF eine Überwachung der rotierenden Maschinen durch, darunter elektrische Maschinen und insbesondere Generatoranordnungen und Antriebsmotoren – und zwar in Intervallen zwischen einem und drei Monaten.
Peter Hansen, Technischer Leiter bei Tide Sjø, erklärt, dass die umfassenden Berichte Aufschluss über Ergebnisse, Maschinenauswertungen, Trends und ggf. korrektive Maßnahmen liefern. „Wir handeln umgehend“, hält er fest. „In ganz dringenden Fälle meldet sich SKF bei uns und gibt uns Anweisungen für die Ergreifung von Korrekturmaßnahmen.“

Kundennutzen

Seit der Einführung des CBM-Programms 2008 verzeichnet Tide Sjø weniger Ausfälle. So erkannte man bspw. anhand der Überwachungs- und Schwingungsanalyse der Tide Sjø-Fähre Folgefonn, dass an zwei Ruderpropellern Probleme mit den Wellenstützlagern vorlagen.
„Nach der Umsetzung der Empfehlungen aus dem SKF Bericht haben wir die Kosten für einen teuren Elektromotor eingespart“, erklärt Hansen. „Noch ist es zu früh, die Einsparungen durch die verbesserten Wartungspläne genau zu bestimmen. Aber wenn wir die Dienstleistungen auf neue Wartungsarbeiten an den Ruderpropellern ausweiten können, werden wir erhebliche Einsparungen verzeichnen können.“
Insgesamt hat es die Reederei geschafft, Ausfallzeiten durch das frühzeitige Erkennen von Problemen zu verkürzen. Daneben weiß das Unternehmen jetzt, wie sich Probleme, die sich negativ auf die Schiffsverfügbarkeit auswirken, besser lösen lassen.  
„SKF bietet einen guten Service für Techniker an Land und auch für unsere Crews an Bord“, fasst Hansen abschließend zusammen.  
Tide Sjø AS hat uns vor eine Herausforderung gestellt, und die haben wir gern angenommen. Nun sind Sie dran.

Hier erfahren Sie mehr über die Ergebnisse einer Zusammenarbeit mit der SKF Solution Factory.

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