Neue Investition in Schweinfurt: Auch SKF Rollen auf dem Weg zur Industrie 4.0

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Am Standort Schweinfurt investiert SKF 11,5 Millionen Euro in eine hochmoderne Produktionslinie für Großlager-Rollen.

2018 Dezember 06, 10:00 CET

SKF investiert am Standort Schweinfurt weitere 11,5 Millionen Euro in eine neue digitalisierte, vollautomatisierte und vernetzte Produktionslinie für Rollen, die in SKF Großlagern eingesetzt werden.

Göteborg / Schweinfurt, den 06. Dezember 2018

Es handelt sich hier um die dritte große Investitionszusage für den Standort innerhalb von 24 Monaten, mit der dieser fit gemacht werden soll für die Herausforderungen von „Industrie 4.0“. 

„Das ist ein wichtiger Baustein, mit dem wir unsere Wettbewerbsfähigkeit, Flexibilität und Qualität steigern wollen“, sagt Wilhelm-Friedrich Burger, für den Bereich Bearing Operations Mitglied der Geschäftsleitung der SKF GmbH. „SKF setzt damit konsequent den Weg fort, ältere Technologien durch erstklassige Fertigungskanäle zu ersetzen – und wir in Schweinfurt sind dabei.“ 

Der Weg zur Industrie 4.0 begann für die Schweinfurter SKF Ende 2016, als der Konzern rund 15 Millionen Euro für einen Hightech-Channel in der Zylinderrollenlagerfertigung genehmigte. Diese Anlage hat mittlerweile den Probebetrieb aufgenommen und wird in den nächsten Monaten Schritt für Schritt hochgefahren. 

Auf ebenfalls 15 Millionen Euro ist der Invest für einen automatisierten Produktions-Channel für die Hartbearbeitung in der Großlagerfertigung veranschlagt. Sie wurde Anfang 2017 bekannt gegeben. 

Nun also die Produktionsanlage für die Fertigung der Großlager-Rollen. „Hiermit wird das Investitionsprogramm der SKF Gruppe in World Class-Produktionsanlagen fortgesetzt. So haben wir gute Voraussetzungen, unsere Wachstumsziele voranbringen zu können“, sagt Martin Johannsmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH.

Wie die beiden anderen „World Class Manufacturing“ Channels wird auch die neue Anlage vor Ort in Schweinfurt projektiert. Bis Mitte 2020 soll sie den Betrieb aufnehmen.

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SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz in Höhe von 77,938 Mrd. SEK (ca. 8,2 Mrd. €) und beschäftigte 45.678 Mitarbeiter.
In Deutschland zählt SKF rund 6.700 Beschäftigte. Davon arbeiten ca. 4.100 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der SKF GmbH in Deutschland und größten Produktionsstandort der Gruppe. 2017 lag der Umsatz bei 2 Mrd. Euro. www.skf.de
 
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