Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

SKF Racing liegt vorn

Abbildung KERS
Innovationen in der Formel Eins

Der intensiven Zusammenarbeit der Produktentwicklungs- und Forschungsabteilungen sind bahnbrechende Innovationen zu verdanken, darunter Keramikrollen, die sehr hohe Belastungen aufnehmen können, ohne die Lagerlebensdauer oder -leistung zu beeinträchtigen. Auch wenn es darum geht, Innovationen aus der Formel 1 an normale Pkw anzupassen, spielt SKF eine wichtige Rolle: z. B. mit Lösungen, die in der Saison 2014 bei Motorsystem und ERS der Scuderia Ferrari zum Einsatz kommen. Seit über 60 Jahren arbeitet SKF mit der Scuderia Ferrari zusammen – die längste Partnerschaft in der Geschichte der Formel 1.
Zu dieser technischen Partnerschaft gehören die Entwicklung und Bereitstellung moderner Lager- und Dichtungssysteme sowie technischer Dienstleistungen.
Neben den F1-Teams versorgt SKF auch die meisten anderen Motorsportserien mit Lösungen in den Bereichen Chassis, Federung, Motor, Getriebe und Kraftübertragung.

Eine der neuesten Innovationsleistungen betrifft die Forschung und Entwicklung von Keramikrollen, um die anspruchsvollen Vorgaben der Formel 1 zu erfüllen. Das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen den Produktentwicklungs- und Forschungsabteilungen ist u. a. eine spezielle Keramikrolle, dank der SKF ihre führende technologische Position bei Getrieben für den Rennsport festigen kann. Die SKF Keramikrolle nimmt sehr hohe Belastungen auf, ohne die Lebensdauer oder die Leistung des Lagers zu beeinträchtigen.
Da die Keramikrollen in einem neu entwickelten eigenen Fertigungskanal produziert werden, bleiben sowohl das Geschäft als auch die Produkt- und Prozesskompetenz bei SKF.

Durch die Einführung der kleineren 1,6-l-Motoren fördert die Formel 1 die Entwicklung moderner Technologien für umweltverträglichere Antriebssysteme, die heute auch für die Pkw-Industrie von Bedeutung sind. Mit einem um 30% geringeren Kraftstoffverbrauch, wurde die Elektrifizierung der Motoren zu einem Schlüsselfaktor in F1 Rennwagen. Hier kommt ein Großteil der Kraft von hocheffizienten Elektromotoren, die Energie vom Bremsen und aus Abgasen verwenden. SKF stellt den Motorherstellern Lagerlösungen für hohe Drehzahlen und hohe Temperaturen zur Verfügung und hat somit großen Anteil an der Entwicklung dieser Energierückgewinnungssysteme.

KERS und ERS

Systeme zur Rückgewinnung der kinetischen Energie (KERS = Kinetic Energy Recovery Systems) waren schon in der Formel-1-Saison 2009 zugelassen, doch aufgrund der FIA-Beschränkungen setzten sie nur wenige Teams ein. 2010 wurde die Verwendung dieser Systeme gestoppt.
Seit der Saison 2011 ist KERS jedoch wieder am Start, und SKF hat zusammen mit Ferrari an der Weiterentwicklung des Systems gearbeitet.
Energie kann entweder als mechanische Energie (Schwungrad) oder als elektrische Energie (Batterie) gespeichert werden. Ferrari und die anderen Hersteller von Formel-1-Motoren setzen ausschließlich elektrische Energiespeichersysteme ein.
Die KERS-Einheit speichert die Verlustenergie beim Bremsen in einer Batterie und gibt sie als Motorleistungsschub beim Beschleunigen und Überholen wieder ab.
Kernstück des Systems ist eine Motor-Generator-Einheit (MGU), die über ein kleines Getriebe mit dem Motor verbunden ist. SKF war in die Entwicklung der Getriebelager einbezogen, die extrem hohen Beschleunigungen und Belastungen ausgesetzt sind und Spitzentemperaturen von über 150 °C erreichen können. In diesen neuen Lagern steckt das umfassende SKF Fachwissen über Lagerausführungen und Spezialwerkstoffe, die in hochentwickelten Simulationsprogrammen getestet wurden.
2014 sind neue Herausforderungen zu erwarten, da die neuen F1-Regeln den Einsatz solcher Systeme unter noch extremeren Betriebsbedingungen gestatten.
Durch die Einführung der kleineren 1,6-l-Motoren in der Formel 1 wurden energieeffizientere Antriebssysteme entwickelt, die einen Großteil ihrer Energie aus den Brems- und Abgasen beziehen und damit den Kraftstoffverbrauch um mehr als ein Drittel reduzieren.
SKF war an der Entwicklung der Energierückgewinnungssysteme wesentlich beteiligt und stellte den Fahrzeugherstellern die Hochgeschwindigkeits- und Hochtemperaturlager zur Verfügung, die diese Technologie erst zum Laufen bringen.

Die KERS- und ERS-Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten, modernste Technologien aus dem Motorrennsport auch für die herkömmliche Automobilindustrie verfügbar zu machen. Damit ist sie ein weiteres Beispiel, wie der Rennsport als zeitnaher Praxistest für neue Technologien dient.


SKF logo