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Innovative Lösungen für nachhaltige Mobilität

SKF Ingenieure nutzen fortschrittliche Technologien und Praxiswissen aus über einhundert Jahren, um Lösungen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu entwickeln. Für unsere Kunden suchen wir nach Möglichkeiten, mit denen wir Lücken zwischen der Nachfrage am Markt und den Umweltvorgaben des Gesetzgebers schließen können.

Mit unserem umfassenden Fachwissen über Bewegungstechnik entwickeln wir nachhaltige Lösungen für die Autoindustrie.

Ein Großteil des weltweit steigenden Energiebedarfs wird immer noch durch Verbrennung fossiler Energieträger gestillt, was zu einem schnell ansteigenden Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre führt. Bei der Energieumwandlung kommt daher dem Wirkungsgrad eine entscheidende Rolle zu. Unser Beitrag zur Verbesserung des Wirkungsgrads liegt in der Entwicklung innovative Lager und Dichtungslösungen, mit denen sich insbesondere die Reibungsverluste minimieren lassen.

Schwerpunkte unserer Entwicklung sind die Verringerung von Reibung und Gewicht, die Integration von Sensoren (zur Realisierung intelligenter Kompletteinheiten), die Optimierung von Antriebssträngen sowie die Integration von Komponenten in Module und Einheiten (für Verkleinerungen und eine vereinfachte Montage). Ziel dieser kundenspezifischen Lösungen sind optimale Leistungswerte für den jeweiligen Fahrzeugtyp. 


Bei unseren Lagern und Lagereinheiten, Dichtungen, Schmiersystemen, Mechatronik-Komponenten und Dienstleistungen kombinieren wir unser Fachwissen, um nachhaltige Lösungen zu schaffen.


Technikpartner
Fahrzeughersteller, die nach einem Höchstmaß an Innovation und Effizienz streben, brauchen innovative Partner, die den Automotive-Markt gut kennen. SKF arbeitet mit mehreren Technikunternehmen bei der Weiterentwicklung von Getriebetechnologien zusammen. Seit 2011 prüft SKF gemeinsam mit der Volvo Car Corporation & Volvo Group die Möglichkeiten zu Serienfertigung von Schwungrädern. Das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem (kinetic energy recovery system = KERS), das auf einem Schwungrad basiert, kann zu Kraftstoffeinsparungen von bis zu 20 % beitragen, wodurch sich die CO2-Emissionen deutlich verringern lassen. Da SKF kritische Komponenten für die Schwungscheibensysteme fertigt, wissen unsere Spezialisten auch, welche Aspekte bei der industriellen Herstellung solcher Systeme zu beachten sind.

Edward Holweg, Leiter der Produkt- und Systementwicklung bei SKF Automotive, erklärt dazu: „Wir suchen kontinuierlich nach Möglichkeiten, um Erfahrungen und Wissen für neue Lösungen zu kombinieren, damit wir die Anforderungen der Industrie noch besser erfüllen können.“ Er ergänzt: „Wer erfolgreich sein will, muss sich eingehend mit den Anliegen seiner Kunden auseinander setzen. Wenn wir wissen, welche Richtung sie einschlagen wollen, können wir Lösungen empfehlen, mit denen sie die Leistung ihrer Fahrzeuge verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern können. Dieser Schwerpunkt bildet die Grundlage unserer Tätigkeit bei SKF.“


Produktentwicklung
Die von SKF entwickelten Produkte und Lösungen helfen Fahrzeugherstellern bei Verbesserungen in wichtigen Bereichen, u.a.:

  • Umstellung auf Hybrid- und Elektroantriebe
  • Reduzierung von Gewicht und Reibung
  • Getriebetechnologie und -effizienz
  • Verkleinerung und Leistungssteigerung von Motoren
  • Motormanagement


Für diese Schwerpunktbereiche konnten Lösungen entwickelt werden. Dazu gehören folgende Lösungen:


Integration von Sensoren für intelligente Funktionen
SKF integriert Sensoren in Lager und Dichtungen. Dadurch stehen den Erstausrüstern erweiterte Funktionen zur Verfügung, mit denen sie die Genauigkeit und Zuverlässigkeit ihrer Produkte verbessern können. Diese Lösungen tragen auch zu einer verbesserten Energieeffizienz bei.
Zu den SKF Lösungen in diesem Bereich gehören die Start-Stopp-Systeme für Hybridfahrzeuge (HEV), die SKF Rotorpositionierungs-Lager und die SKF Lagereinheit mit Kommutierungssensor. Bei Stadtfahrten mit häufigen Stopps ermöglicht das Start-Stopp-System eine Reduzierung der CO2-Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 15 %.
Im Jahr 2011 präsentierte SKF eine Start-Stopp-Lösung für Zweiräder. Mit SKF StopGo macht das Unternehmen jetzt den nächsten Schritt. Durch die neue Lösung werden Kraftstoffeinsparungen von 6 bis 8 % möglich.

Die Anzahl von Elektrofahrzeugen nimmt weiter zu. Die aktuellen SKF Entwicklungen in diesem Bereich konzentrierten sich auf eine verbesserte Leistungsdichte und Energieeffizienz von Fahrmotoren. Durch solche Lösungen lässt sich die Reichweite von Elektrofahrzeugen ausweiten. In diesem Bereich begann SKF kürzlich eine Partnerschaft mit dem französischen Unternehmen Bollore, das die Elektroautos für das Carsharing-Programm Autolib´ im Großraum Paris liefert. Das Programm gibt es seit Dezember 2011. SKF fertigt dafür mehrere Lagerreihen aus nichtleitfähigen Werkstoffen, die für einen zuverlässigen, effizienten Fahrzeugbetrieb sorgen und eine möglichst große Reichweite der Elektroautos ermöglichen.
In vielen Ländern gibt es nationale und regionale Initiativen für Elektroautos, um die CO2-Emissionen im Stadtverkehr einzudämmen. Mit Autolib` haben die Pariser eine einfache und nachhaltige Alternative zum öffentlichen Nahverkehr. Weitere Initiativen dieser Art werden mit Sicherheit folgen.


Optimierung von Antriebssträngen
Erstausrüster, die Antriebsstränge optimieren wollen, müssen Reibung und Gewicht der Antriebe reduzieren, kompakte Lösungen entwickeln, Sensoren für intelligente Steuerungen integrieren und neue Technologien auf ihre Eignung prüfen. Die Betriebsumgebung eines Antriebsstrangs ist in aller Regel durch einen breiten Temperaturbereich, den Kontakt mit unterschiedlichen Medien sowie durch hohe Drehzahlen und extreme Drücke gekennzeichnet.

So hat beispielweise der Trend zu Doppelkupplungsgetrieben (DCT) die SKF Ingenieure veranlasst, kompakte Leichtprodukte zu entwickeln, die für die hohen Temperaturen und Belastungen in DCTs ausgelegt sind. Der SKF Doppelkupplungslagersatz und das Kupplungsunterstützende Schrägkugellager tragen zu einer längeren Lebensdauer von Getrieben bei. Das DCT gehört zu den Hauptgetriebesystemen, mit denen eine weitere Senkung der CO2-Fahrzeugemissionen möglich ist.
Die energieeffizienten SKF Lager und Dichtungen für Antriebsstränge erlauben eine Verringerung von Reibung und Gewicht und weitere Optimierungen der Getriebeeinheit. Aus einer SKF Beispielrechnung ergibt sich eine CO2-Reduzierung um 8 g/km, wenn Standardlager durch energieeffiziente und smarte, kompakte Komplettlösungen ersetzt werden. Die Berechnung basiert auf dem Neuen Europäischen Fahrzyklus und typischen Mittelklassewagen. Der Trend zur Entwicklung von Verfahren zur weiteren CO2-Reduzierung ist ungebrochen.

Die wachsende Nachfrage nach Motorverbesserungstechnologien macht den Ersatz von Gelenklagern durch Kugellager wahrscheinlicher, da letztere einen höheren Wirkungsgrad haben. Die robuste, leicht einzubauende SKF Turbolader-Kugellagereinheit erlaubt eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 2 % und eine CO2-Emissionsreduzierung von bis zu 3 %.
Eine möglichst geringe Reibung ist ein zentraler Aspekt bei der Motoreffizienz; gleichzeitig müssen die Lösungen für hohe Temperaturen und Drücke ausgelegt sein und eine lange Gebrauchsdauer aufweisen. Motoren haben zahlreiche Dichtungen. Zu den jüngsten SKF Dichtungen gehört die Reibungsarme SKF Wellendichtung mit um 55 % reduzierter Reibung gegenüber Standarddichtungen.


Berechnung und Simulation
Bei der Entscheidung für oder wider eine bestimmte Dichtungslösung spielen die in Berechnungen und Simulationen ermittelten Nutzen- und Leistungsaspekte eine wichtige Rolle. Der SKF Vehicle Environmental Performance Simulator wurde entwickelt, um die CO2-Reduktionen von SKF Lösungen zu bestimmen. Durch Berechnung der Reibung und Gewichtsreduzierung können die SKF Spezialisten die tatsächliche Verringerung der CO2-Emissionen für ein komplettes Fahrzeug ermitteln.


Verantwortungsbewusstsein
Die Entwicklungspfade in der Autoindustrie werden zunehmend schwieriger. Innovative Lösungen für eine nachhaltige Welt zu entwickeln, etwas zu bewirken – dieses übergreifende Ziel hat sich SKF gestellt. Verantwortungsbewusstsein ist der Ausgangspunkt. Wissen und Engagement sind die Wege zum Erfolg. Das Ziel ist eine saubere Umwelt.


SKF – The Power of Knowledge Engineering

SKF Fakten:
SKF, The Knowledge Engineering Company (Kompetenz für Bewegungstechnik), arbeitet mit Kunden auf der ganzen Welt zusammen. Gemeinsam bieten wir Techniklösungen, Instandhaltungs- und Zuverlässigkeits-Dienstleistungen, Technikberatung und Schulungen an. Mit Niederlassungen in über 130 Ländern und weltweit 15.000 Vertragshändlern ist SKF ein führender Anbieter von Lagern und Lagereinheiten, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen, Schmiersystemen und Dienstleistungen. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Jahresumsatz von 66.216 Mio. SEK und beschäftigte 46.039 Mitarbeiter.


Kontaktdaten
Edward Holweg
Director, Product and Systems Development
SKF Automotive
+46 31 337 21 44
edward.holweg@skf.com
www.skf.com


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