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Neues SKF Sensorlager mit EMV-Filter schützt gegen Schäden durch Stromstöße

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Lager mit Schutzschild: Der EMV-Filter in den neuen Sensorlagern von SKF schützt die empfindliche Elektronik vor hohen elektrischen Belastungen.

2013 Mai 07, 10:00 CET

Schweinfurt, den 07. Mai 2013

 

SKF hat ein neues Sensorlager mit verbessertem Schutz gegen Stromstöße entwickelt. Das neue Lager eignet sich insbesondere für Elektromotoren: Es verfügt über einen EMV-Filter, der die empfindliche Elektronik des Sensorlagers vor hohen elektrischen Belastungen schützt.

 

„Wenn man die nominellen Lebenserwartungen von mechanischen und elektronischen Komponenten miteinander vergleicht, schneiden die elektronischen Bauteile meist deutlich besser ab. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, dass beispielsweise ein Sensor grundsätzlich länger hält als ein Wälzlager. Ein ganz anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn man den Einsatz dieser beiden Produktkategorien in einem industriellen Umfeld betrachtet: Hier sind elektronische Komponenten häufig elektrischen Überlastungen ausgesetzt, beispielsweise durch Stromstöße oder Entladungen. Der EMV-Filter verbessert den Schutz der Sensoren im Lager, verringert mögliche Stillstandszeiten und reduziert die Wartungskosten“, sagt Olivier Message, SKF Direktor Sensor Bearings.

 

Schwierige industrielle Bedingungen finden sich u. a. in Zuckerfabriken oder auch auf isolierten Böden: Hier können sich beispielweise die Rahmen von Gabelstaplern sehr stark elektrostatisch aufladen. Dadurch wächst die Gefahr, dass sich die Spannung schlagartig entlädt, wenn ein Gabelstapler in die Nähe von Stahlträgern gerät. Der dabei entstehende Entladungsfunke kann die Elektronik beschädigen.

 

Selbst wenn der Funke keinen direkten Einfluss auf die Sensoren oder die Steuereinheit hat, könnte die aufgetretene Spannungsveränderung eine Art Rückwirkung auslösen, aus der wiederum Stromstöße resultieren. Es handelt sich dabei um schnelle, transiente elektrische Störungen (EFTs) mit einer Spannung bis zu einigen Tausend Volt. Im besten Fall wird dadurch nur kurzzeitig die Stromversorgung beeinträchtigt. Im schlimmsten Fall droht die vollständige Zerstörung von Steuerung und Sensoren.

 

Um dieses Risiko zu minimieren, haben SKF Experten das Phänomen im Hinblick auf Sensorlager gründlich untersucht. Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen ist ein EMV-Filter, der den Hall-Sensor und andere elektronische Komponenten in Lagern von SKF schützt.


Pressekontakt:

Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,
Tel. 0 97 21 / 56 – 28 43, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

Renate Schleyer, Technische Fachpresse Deutschland,
Tel. 0 97 21 / 56 – 33 39, E-Mail: renate.schleyer.fachpresse@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2012 MSEK 64.575. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.775. Mehr Infos unter www.skf.de
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