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„Was die Studenten hier präsentieren, sind Meisterwerke der Ingenieurskunst!“

SKF_Interview_Manfred_Neubert

Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung SKF GmbH: „Ein Projekt wie die Formula Student, das die Bildung und die Zusammenarbeit junger Menschen fördert, ist unbedingt unterstützenswert.“

2013 August 03, 12:00 CEST

Interview mit Manfred E. Neubert, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der SKF GmbH, über das Engagement von SKF in der Formula Student.

Schweinfurt, den 03.08.2013

 

Herr Neubert, SKF ist bereits zum dritten Mal Hauptsponsor der Formula Student. Was reizt Sie an dieser Veranstaltung?

Manfred E. Neubert:  Zunächst einmal finde ich es toll, dass hier Studenten aus aller Welt zusammenkommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Das ist für uns als international tätiges Unternehmen, das viele Kulturen unter einem Dach vereint, von besonderer Bedeutung. Außerdem fasziniert mich, mit wie viel Fachwissen die jungen Leute zu Werke gehen: Was die Studenten hier präsentieren, sind wirklich Meisterwerke der Ingenieurskunst! Um mal ein Beispiel zu nennen: Das von uns unterstützte „GreenTeam“ der Uni Stuttgart hat im letzten Jahr einen neuen Beschleunigungs-Weltrekord für Elektroautos aufgestellt. Damit ist die Truppe nur noch zwei Zehntelsekunden vom Sprintvermögen der Formel 1 entfernt! Und wer weiß, vielleicht finden wir die eine oder andere hier ausgetüftelte Idee schon bald in der Automobilindustrie oder gar im professionellen Rennsport wieder.

 

SKF sponsert insgesamt 13 Teams der Formula Student. Wie kann man sich diese Zusammenarbeit genau vorstellen?

Manfred E. Neubert: Die Kooperation ist im wahrsten Sinne des Wortes „handfest“: Wir überweisen den Rennställen also nicht einfach Geld; wir stellen ihnen insbesondere Material und Know-how zur Verfügung. Dabei kann jedes Team auf unser gesamtes Portfolio zurückgreifen: Lager und Lagereinheiten, Dichtungen, Mechatronik – also praktisch die ganze Palette. Im Prinzip versorgen wir unsere Partner in der Formula Student genauso umfassend wie die Profis in der Formel 1. Dort sind übrigens so gut wie alle Autos mit Lösungen von SKF unterwegs. Wenn man so will, profitieren die Studenten dadurch sogar von den Erfahrungen, die wir in der Königsklasse des Motorsports gesammelt haben. Über die reine „Hardware“ hinaus unterstützen wir die Nachwuchsteams aber auch in Sachen Konzeption und Konstruktion: Für Beratung und technischen Support stehen unsere Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung. Außerdem veranstalten wir in jedem Jahr die so genannten „Tech Days“, bei denen unsere Experten ihr Wissen an die Studenten weitergeben. Und natürlich sind wir – wie hier in Hockenheim – auch direkt vor Ort, um den Teams während des Renngeschehens zur Seite zu stehen.

 

Und welchen Nutzen zieht SKF aus dieser Sponsorentätigkeit?

Manfred E. Neubert:  Die Formula Student passt einfach perfekt zu SKF: Wir können die Leistungsfähigkeit unserer effizienzsteigernden Lösungen im Automobilbau unter  Beweis stellen. Wir werden unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Förderer des Ingenieurnachwuchses gerecht. Wir präsentieren uns im imageträchtigen Erlebnisumfeld des Rennsports und tragen dazu bei, dass attraktiver Rennsport inzwischen auch mit Elektrofahrzeugen machbar ist. Außerdem haben wir die großartige Chance, frühzeitig mit sehr talentierten Köpfen in Kontakt zu treten. Denn wer hier mitmacht, legt auf jeden Fall Know-how, Engagement, Kreativität und Teamfähigkeit an den Tag: lauter Eigenschaften, die man sich als Arbeitgeber nur wünschen kann. Wir nehmen also nicht nur frische Ideen und Anregungen mit, wir lernen womöglich auch potenzielle Mitarbeiter kennen – und diese wiederum uns.

 

Ist aus diesen Treffen denn tatsächlich schon mal ein Arbeitsverhältnis hervorgegangen?

Manfred E. Neubert: Durchaus! Wenn wir glauben, dass jemand fachlich und menschlich gut in unser Team passt und außerdem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, bleiben wir gerne in Kontakt. Bei uns im Hause weiß ich zumindest von zwei Fällen, die direkt aus der Formula Student in eine Beschäftigung bei SKF gestartet sind. Einer davon betreut heute als SKF Anwendungsingenieur die Radlager für einen großen bayerischen Automobil-  bauer, ein anderer arbeitet seit Ende letzten Jahres als Elektroingenieur für Antriebstechnik in unserer chinesischen Landesgesellschaft. Außerdem darf man ja Folgendes nicht vergessen: Manch ein Student, der mit unseren Produkten schon während der Formula Student gute Erfahrungen gemacht hat, kommt letztendlich bei einem unserer Kunden unter. Und das kann in dem B2B-Geschäft, in dem wir uns bewegen, sicher auch nicht schaden.

 

Wenn man sich all die talentierten und engagierten Teilnehmer hier anschaut: Muss man sich wirklich Sorgen wegen des vielbeschworenen Fachkräftemangels machen?

Manfred E. Neubert:  Der Ingenieurmangel ist nach wie vor ein Thema. Laut VDI hat sich die Lage im laufenden Jahr zwar etwas entspannt – erfreulicherweise auch deshalb, weil immer mehr Frauen Gefallen an Ingenieurberufen finden – aber im bundesweiten Durchschnitt gibt es noch immer viel zu viele offene Stellen. Mit anderen Worten: Gute Fachkräfte sind in zahlreichen Branchen Mangelware. Das wird sich allen einschlägigen Prognosen zufolge auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Wer sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren will, tut also gut daran, bei einem Event wie der Formula Student Flagge zu zeigen. Und ich denke, dass wir dabei als international operierendes Hightech-Unternehmen mit Kunden in über 40 Branchen ganz gute Chancen haben.

 

Mit anderen Worten: SKF ist auch bei der Formula Student Germany 2014 wieder dabei?

Manfred E. Neubert: Auf jeden Fall! Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue über die spektakulären Ideen und Konzepte, mit denen uns die Studenten überraschen. Außerdem ist ein Projekt wie die Formula Student, das die Bildung und die Zusammenarbeit junger Menschen fördert, unbedingt unterstützenswert.



Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

 

Renate Schleyer, Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56-3339, E-Mail: renate.schleyer.fachpresse@skf.com

 

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2012 MSEK 64.575. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.775. Mehr Infos unter www.skf.com

 

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