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SKF auf der Motek: Erweitertes Sortiment für Profilschienenführungen der Baureihe LLT

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SKF hat die Profilschienen- führungen der Baureihe LLT um zwei neue Wagentypen erweitert.

2013 Oktober 01, 08:00 CEST

SKF hat das Sortiment von LLT-Profilschienenführungen um zwei zusätzliche Führungswagen erweitert: Bei den Neuzugängen im Programm handelt es sich um den langen Wagen LU und den kurzen Flanschwagen SA, der als Lösung für spezielle Einbauanforderungen dient. Damit umfasst das SKF Sortiment nun insgesamt acht Führungswagen, aus denen der Kunde die jeweils passende Konfiguration für die unterschiedlichen Anwendungen wählen kann.

Schweinfurt, den 01. Oktober 2013

 

Profilschienenführungen sorgen in vielen Anwendungen dafür, dass Bauteile effektiv, schnell, sauber und ruckfrei linear bewegt werden. Zudem müssen sie in der Lage sein, exakt und zuverlässig zu positionieren. Wie auf der Motek in Halle 3, Stand 3226, zu sehen, erfüllt SKF mit der Baureihe LLT genau diese Anforderungen. Die Profilschienenführungen können große Kräfte aufnehmen. Wegen dieser Eigenschaft und dem nahezu unbegrenzten Hub eignen sie sich vor allem für den Einsatz in der Handhabung, der Kunststoff- und Holzverarbeitung, bei Druck- oder Verpackungsmaschinen und in der Medizintechnik. Je nach Anwendung bestehen unterschiedliche Anforderungen an Geschwindigkeit, Genauigkeit, Steifigkeit und Betriebsbedingungen. Der modulare Aufbau der LLT-Profilschienenführungen ermöglicht kostengünstige Lösungen für jede Applikation.  

 

Der neue LU-Wagen ist ebenso flach wie schmal und unterstützt zugleich eine maximale Tragfähigkeit. Die besondere Stärke des SA-Wagens in Flanschausführung liegt vor allem in seiner geringen Einbaulänge. Beide Wagen lassen sich mit einer weiteren Neuheit im entsprechenden SKF Sortiment kombinieren: den metallenen Abdeckkappen für die Profilschienen. Die neuen Kappen schließen bündig mit der Schiene ab und verhindern dadurch, dass Schmutzpartikel in die Hohlräume eindringen. Damit sorgen sie für einen besonders zuverlässigen Lauf der Führungswagen.

 

Um LLT-Profilschienenführungen auch in korrosiver Umgebung betriebssicher einzusetzen, führt SKF nun speziell beschichtete Wagen und Schienen in den Markt ein. Diese Beschichtungen erhöhen die Korrosionsbeständigkeit deutlich und minimieren dadurch den Verschleiß unter kritischen Betriebsbedingungen um ein Vielfaches. Die Schienen werden mit einer Dünnschicht-Verchromung (TDC) versehen, die sich durch eine sehr geringe Schichtdicke auszeichnet und guten Korrosionsschutz gewährleistet, ohne dabei die Tragzahl des Systems zu beeinflussen. Folgende Beschichtungen stehen zur Wahl: die Dünnschicht-Verchromung TDC (Thin Dense Chrome) für LLTHR-Führungsschienen und eine Nickelschicht für LLTHC-Führungswagen. Die Beschichtung für die Wagen ist aktuell für die Wagentypen A, R und U verfügbar– alle weitere auf Anfrage. Die Beschichtung für die Schienen gibt es für alle Größen.


Wer gesteigerten Wert auf ein extrem leichtläufiges Führungssystem legt, findet bei SKF auch dafür eine Lösung. Zwar wird die Reibung in einem solchen System durch verschiedene Faktoren beeinflusst, doch der Kontakt der Doppellippendichtung an der Stirnseite des Wagens mit der Führungsschiene stellt eine wesentliche „Reibungsgröße“ dar. Anwender, die die Reibung an dieser Stelle minimieren müssen, können auf Führungswagen mit reibungsarmen S0-Deckscheiben zurückgreifen. Dafür stehen vier Baugrößen zur Verfügung. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Deckscheiben eine vergleichsweise geringe Dichtwirkung aufweisen. Aus diesem Grund sollten die entsprechend ausgestatteten Führungswagen nur in einer sauberen Umgebung zum Einsatz kommen.

 

Werden Linearsysteme in einer Anwendung verbaut, sind sie oft schwer zugänglich. Der auf der Schiene sitzende Führungswagen wird von SKF deshalb mit einem extra abgestimmten Schmierstoff werksbefettet. Damit genau die richtige Menge Schmierstoff auf die umlaufenden Kugeln aufgetragen wird, verfügt das Linearsystem über ein in den Kugelumlenkungen integriertes Schmierstoffreservoir. Auf diese Weise werden die Wälzkörper immer nur mit der Schmierstoffmenge benetzt, die tatsächlich benötigt wird. Dennoch muss auch eine LLT-Profilschiene nachgeschmiert werden; wenn auch erst später als viele vergleichbare Lösungen. Damit Anlagen dafür nicht angehalten werden müssen, hat SKF neue Zubehörteile entwickelt, die den Anschluss einer Zentralschmieranlage – auch an der Wagenseite – ermöglichen.

 

Die Hauptdimensionen von SKF Profilschienenführungen stimmen mit DIN 654-1 überein. Damit können sie mit DIN-konformen Profilschienen ausgetauscht werden. Der globale Verkauf von SKF und das bestehende Händler- und Vertriebsnetz sichern die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Betriebsfähigkeit für alle Systeme. Für den Anwender lässt das erweiterte Produktprogramm der LLT-Profilschienenführungen keine Wünsche offen.



Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

 

Renate Schleyer, Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56-3339, E-Mail: renate.schleyer.fachpresse@skf.com

 

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2012 MSEK 64.575. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.775.Mehr Infos unter www.skf.com

 

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