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Innovation auf der EWEA Offshore: SKF Condition Based Lubrication für längere Lebensdauer von Windenergieanlagen

Durch eine Kombination aus einer Zentralschmieranlage (1), einem Zustandsüberwachungssystem (2) und der Schnittstelle „SKF Condition Based Lubrication“ (3) kann den Lagern von Windenergieanlagen bei Bedarf automatisch zusätzlicher Schmierstoff zugeführt werden.

SKF Condition Based Lubrication ist ein Interface zum Anschluss von SKF oder Lincoln Schmiersystemen (SKF WindLub) an Zustandsüberwachungssteuerungen (SKF WindCon). Durch die Früherkennung einer drohenden Mangelschmierung samt automatischer Schmierung lassen sich manuelle Instandhaltungsarbeiten vermeiden.

2013 November 19, 08:00 CET

Auf der EWEA Offshore in Frankfurt stellt SKF am Stand 31E30 erstmals das SKF Condition Based Lubrication vor: Durch eine Kombination aus einem Zustandsüberwachungssystem, dem neuen SKF Condition Based Lubrication-Interface und einer Zentralschmieranlage kann den Lagern von Windenergieanlagen bei Bedarf automatisch zusätzlicher Schmierstoff zugeführt werden. Auf diese Weise lässt sich die Lebensdauer der Lager verlängern.

Göteborg / Schweinfurt, den 19. November 2013

 

Das neue SKF Condition Based Lubrication-Interface ermöglicht eine automatisch dosierte Fernschmierung von schwer zugänglichen Lagern in Windenergieanlagen. Dadurch wird die Entsendung von Servicetechnikern zu einer manuellen Extraschmierung überflüssig.

 

SKF Condition Based Lubrication ist eine Schnittstelle für den Anschluss von SKF oder Lincoln Schmiersystemen (SKF WindLub) an Zustandsüberwachungssteuerungen (SKF WindCon). Sobald das Zustandsüberwachungssystem eine Störung erkennt, kann via SKF Condition Based Lubrication die Schmierpumpe so gesteuert werden, dass sie zusätzlich zum fest eingestellten Schmierintervall weitere Schmierzyklen durchführt. Die Auslöseschwelle für die Zusatzzyklen wird von einem Zustandsüberwachungsspezialisten festgelegt.

 

Mit SKF Condition Based Lubrication kann SKF WindCon gezielt die Zentralschmieranlage überwachen. Dies beinhaltet beispielsweise die Kontrolle des Schmierstoffverteilerssowie den Füllstand im Fettbehälter. Bei auftretenden Fehlern (z.B. Systemblockaden, leerer Fettbehälter, etc.) wird der Betreiber sofort benachrichtigt.

 

„Als Ergänzung zu einem bereits geplanten Zustandsüberwachungs- und Schmiersystem ist SKF Condition Based Lubrication eine sehr kostengünstige Erweiterung“, erklärt Produktmanager Harry Timmerman von SKF WindCon. „Die Schnittstelle führt die beiden Systeme zusammen und ermöglicht neue Funktionen. Die Schmierungsplanung kann nun automatisch auf die Messungen des SKF WindCon CMS reagieren.“

 

Durch die Früherkennung einer drohenden Mangelschmierung in Kombination mit der automatischen Schmierung lassen sich manuelle Instandhaltungsarbeiten vermeiden. Das ist insbesondere für Offshore-Anlagen ein wichtiger Vorteil. Außerdem werden Stillstandszeiten und Produktionsausfälle bis zur Einleitung entsprechender Maßnahmen verringert, die Lebensdauer der Windkraftanlage verlängert sich und das Risiko kaskadierender Ausfälle sinkt.


Mehr zum Thema erfahren Besucher der Frankfurter EWEA Offshore in der Zeit vom 19. bis 21. November auf dem SKF Stand 31E30.

 

Alle SKF Produkte für die Windenergiebranche gehören zum SKF BeyondZero Portfolio.*

 

*Das SKF BeyondZero Produktportfolio besteht aus Produkten mit verbesserten Umwelteigenschaften. Für die Aufnahme in das SKF BeyondZero-Portfolio müssen Produkte, Dienstleistungen und Lösungen deutliche ökologische Vorteile bieten.

 

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