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Auswirkungen auf das Ergebnis des 4. Quartals 2013

2013 Dezember 20, 08:00 CET

Göteborg, Schweden, 20. Dezember 2013


Untersuchung durch die Europäische Kommission

 

Wie bereits mitgeteilt, untersucht die Europäische Kommission mögliche Verstöße gegen das europäische Wettbewerbsrecht durch einige Wälzlagerhersteller hinsichtlich der Lieferung von Wälzlagern an die Automobilindustrie in Europa. Im Laufe dieser Untersuchung besuchte die Kommission die Büros von SKF in Schweden und Deutschland im November 2011.

 

SKF hat die Arbeit der Kommission uneingeschränkt unterstützt und zusätzlich eigene Untersuchungen eingeleitet. Vor diesem Hintergrund und auf Grundlage einer internen Schätzung bezüglich einer möglichen Geldstrafe wird SKF eine Rückstellung in Höhe von 3 Mrd. SEK im Ergebnis für das 4. Quartal ausweisen. SKF rechnet damit,  im Jahr 2014 eine Strafe an die Kommission zahlen zu müssen.

 

„Ich bedauere zutiefst, dass dies geschehen ist. Auch wenn wir der Meinung sind,  dass dadurch kein Schaden für unsere Geschäftspartner entstanden ist, hätte dies niemals passieren dürfen. Dies entspricht in keinster Weise unseren Wertevorstellungen bei SKF. Wir haben einen klar formulierten Verhaltenskodex und ein in der gesamten Gruppe gut etabliertes Compliance-Programm, und trotzdem konnte das nicht verhindert werden. Seitdem haben wir weitere Maßnahmen getroffen, um die Schulungen und das Wissen hierzu weiter zu intensivieren“, erklärt Konzernchef Tom Johnstone. „Wir sind davon ausgegangen, dass sich die wahrscheinliche Strafe erheblich auf unser Ergebnis und unseren Cashflow auswirken  wird. Deshalb haben wir eine bestmögliche Schätzung über die Höhe einer möglichen Geldstrafe in unser Ergebnis einfließen lassen.“

 

Einfluss der Akquisition von Kaydon

 

Der Umsatz von Kaydon für das vierte Quartal beträgt schätzungsweise ca. SEK 750 Millionen. Durch Abschreibungen aufgrund von Bestandsneubewertung nach angemessenem Marktwert und sonstigen Akquisitionsaufwendungen wird das operative Ergebnis mit etwa SEK 250 Millionen belastet, was zu einem operativen Verlust in Höhe von etwa SEK 150 Millionen führen wird.

 

Wir gehen davon aus, dass Kaydon im Jahr 2014 in etwa das Ziel der SKF Gruppe hinsichtlich der operativen Marge erreichen wird, einschließlich der Abschreibung von Anlagen, die im Rahmen der Kaufpreiszuordnung berücksichtigt waren. Informationen über den vorläufigen Kaufpreis der Kaydon Corporation finden Sie auf der SKF Webseite: investors.skf.com

 

 

Sonstige Einmal-Effekte

 

SKF rechnet mit weiteren einmaligen Kosten im vierten Quartal in Höhe von rund SEK 100 Millionen, wovon die Hälfte auf das laufende Restrukturierungsprogramm zurückzuführen ist.

 


Umsatzentwicklung im Vierten Quartal

 

Der Umsatz im vierten Quartal liegt weitgehend im Rahmen des Ausblicks, der im Bericht über die ersten neun Monate des Jahres gegeben wurde. Allerdings war der Umsatz-Mix ungünstig. Dies zusammen mit einem leicht niedrigeren Produktionsvolumen als ursprünglich angenommen wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorquartal einen leicht negativen Einfluss auf das Quartalsergebnis haben.

 

Der Jahresbericht der SKF Gruppe über das Geschäftsjahr 2013 wird am Dienstag, 28. Januar 2014, veröffentlicht.

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