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SKF präsentiert neue Ausrichtsysteme für Riemenscheiben: Flucht statt Schiefstellung

Mit den Systemen SKF TKBA 10 und TKBA 20 (Bild) können Riemenscheiben und Kettenräder an den Seitenflächen ausgerichtet werden.

Das Ausrichtsystem SKF TKBA 40 richtet Keilriemenscheiben in den Rillen aus.

2014 Februar 26, 08:00 CEST

Eine der häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstandszeiten bei riemengetriebenen Maschinen sind schiefstehende Riemenscheiben. Nicht fluchtende Riemenscheiben verursachen erhöhten Verschleiß, Geräusche, Schwingungen und letztendlich Maschinenstillstand. Dem wirkt die neue TKBA-Reihe von SKF entgegen: Die lasergestützten Ausrichtsysteme sind nicht nur schneller als jedes manuelle Verfahren, sondern auch präziser.

Schweinfurt, den 26. Februar 2014

 

Wer schiefstellungsbedingte Ausfälle von riemengetriebenen Maschinen vermeiden will, findet in den neuen TKBA-Ausrichtsystemen von SKF ein wirksames Gegenmittel: Die lasergestützten Lösungen ermöglichen eine schnelle und äußerst präzise Riemenausrichtung. Diese Präzision sorgt nicht nur für eine längere Gebrauchsdauer, sondern auch für eine erhöhte Maschinenverfügbarkeit. Außerdem verringert sich der Verschleiß an Riemen und Riemenscheiben. Nicht zuletzt reduziert die minimierte Ein- und Auslaufreibung bei ruhigem und geräuscharmem Lauf auch den Energieverbrauch. Unter dem Strich profitiert der Anwender also von geringeren Betriebskosten.

 

In der SKF TKBA-Reihe stehen drei verschiedene Systemvarianten zur Verfügung, die unzählige Anwendungen abdecken. Allen leicht zu bedienenden Versionen gemein ist, dass sich aus dem Verlauf der jeweiligen Laserlinie die Art des Fluchtungsfehlers ergibt. Das wiederum vereinfacht die Korrektur und ermöglicht eine präzise Justage.

 

TKBA 10 und TKBA 20

Mit den Systemen SKF TKBA 10 und TKBA 20 können Riemenscheiben und Kettenräder an den Seitenflächen ausgerichtet werden. Die Ausrichteinheit haftet magnetisch an den Innen- oder Außenseiten aller gängigen Riemenscheiben und Kettenräder. Es gibt keine Kleinteile oder Visiere, die verloren gehen können. Die Sendeeinheit emittiert eine Laserlinie zum Reflektor auf der gegenüberliegenden Riemenscheibe. Parallel- und Winkelversatz sind durch Abgleich mit der Bezugslinie auf dem Reflektor direkt erkennbar. Die reflektierte Laserlinie auf der Sendeeinheit gibt den waagerechten Gesamtfluchtungsfehler an.

 

Das Ausrichtsystem SKF TKBA 10 hat einen roten Laser und kann für Entfernungen bis 3 Meter eingesetzt werden. Demgegenüber verfügt TKBA 20 über einen gut sichtbaren grünen Laser und lässt sich für Entfernungen bis 6 Meter einsetzen. Dadurch ist dieses System auch für den Außeneinsatz bei hellem Tageslicht geeignet.

 

TKBA 40

Das Ausrichtsystem SKF TKBA 40 richtet Keilriemenscheiben in den Rillen aus. Es wird mit Hilfe von Keilführungen und leistungsstarken Magneten in den Rillen der Riemenscheibe angebracht. Da das System lediglich aus zwei Komponenten besteht –einer Laser-Sendeeinheit und einer Empfängereinheit – kann der Anwender sehr effizient damit arbeiten. Die dreidimensionale Signalverarbeitung im Empfänger ermöglicht die schnelle Erkennung von Fluchtungsfehlern. Das Gerät zeigt an, ob die Fehler in der waagerechten Ebene, in der senkrechten Ebene, als Parallelversatz oder als Kombination aller drei Fehlertypen auftreten.

 

Weil die Ausrichtung nicht an der Seitenfläche, sondern an den Rillen erfolgt, können Breitendifferenzen oder Unregelmäßigkeiten auf den Seitenflächen die Ausrichtungsgenauigkeit nicht beeinträchtigen. Die maximale Messstrecke von 6 Metern reicht für die meisten Anwendungen aus. Optional ist zudem ein Spezialadapter für die Ausrichtung von mehrprofiligen Riemen sowie von Zahnriemen und von Kettenrädern erhältlich.


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


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