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Großauftrag für SKF: S2M-Magnetlager zur Leistungssteigerung von Turbogaz-Expansionsturbinen

Für solche Expansionsturbinen von Turbogaz liefert SKF extrem verschleißbeständige S2M-Magnetlager.

Ein spezielles SKF S2M-Magnetlager mit integrierten Detektoren und Hilfs- bzw. Ersatzlagern sowie einem Axiallager für hohe Axialbelastungen.

2014 Mai 14, 08:00 CEST

Vom Expansionsturbinenhersteller Turbogaz hat SKF einen Großauftrag über die Lieferung von S2M Magnetlagern erhalten. Damit ermöglicht SKF Verbesserungen von Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in der Gasbranche.

Göteborg / Schweinfurt, den 14. Mai 2014

 

SKF hat einen Großauftrag über die Lieferung von S2M-Magnetlagern an den Expansionsturbinenhersteller Turbogaz aus Charkiw (Ukraine) erhalten. Die SKF Magnetlager sollen zur Verbesserung von Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in der Gasbranche beitragen. Insgesamt werden neun Anlagen und ein elektronischer Standardsteuerschrank an Usbekistan, den größten Hersteller und Verbraucher von Erdgas in Zentralasien, geliefert – ein überzeugender Beweis, dass die SKF Lösung die sehr speziellen Anforderungen dieser Anwendung gut erfüllt.

 

Expansionsturbinen (Expander) trennen mit Hilfe von Hochdruckgas die schwereren Fraktionen des Rohöls und treiben Kompressoren an. Die Lager sind dem Gas kontinuierlich ausgesetzt und müssen entsprechend verschleißbeständig sein. Die SKF S2M-Magnetlager sind eine zuverlässige, schmierölfreie Lösung für hochtourige Erdgasexpander. Durch die Speziallager kann Turbogaz den Instandhaltungsbedarf seiner Expansionsturbinen relativ niedrig halten. Für die Lieferung nach Usbekistan ist das ein großer Vorteil, da die Turbinen in abgelegenen Gasaufbereitungsanlagen in der Wüste betrieben werden sollen, wo Instandhaltungsarbeiten generell sehr kostenintensiv sind. Mit über 40 Einheiten wird Usbekistan eine der größten Expansionsturbinen-Anlagen in Betrieb nehmen. In allen Turbinen kommen SKF S2M-Magnetlager zum Einsatz.

 

Ein Satz SKF S2M-Magnetlager besteht aus zwei Radiallagern (150 mm) mit integrierten Detektoren und Hilfs- bzw. Ersatzlagern sowie einem Axiallager für hohe Axialbelastungen. Die verstärkte Isolation der Lager verbessert den Schutz gegen das Erdgas. Die SKF Magnetlager brauchen kein Öl, wodurch eine Verunreinigung des Prozessmediums ausgeschlossen werden kann. Die Lager kommen ohne Schmierung aus, haben keinen mechanischen Direktkontakt zu anderen Teilen und sind damit praktisch wartungsfrei. Integrierte Sensoren messen die Schwingungs- und Temperaturpegel und machen die SKF S2M-Magnetlagereinheiten zu leistungsstarken Diagnosewerkzeugen. Bei Öllagereinheiten müssten diese Sensoren extra spezifiziert und separat installiert werden.

 

„Turbogaz hat bei der Entwicklung der Magnetlager für Expansionsturbinen mehrere Jahre eng mit SKF Magnetic Mechatronics (S2M) zusammengearbeitet“, erklärte Oleg Kuprygin, CEO von Turbogaz. „Unser erstes Gemeinschaftsprojekt war die Entwicklung einer Expansionsturbine mit einer Produktionskapazität von neun Millionen Kubikmetern pro Tag. Die Einheit hat 2007 den Normalbetrieb aufgenommen und bereits über 42.000Betriebsstunden absolviert. Seit dem ersten Pilotprojekt hat Turbogaz insgesamt 25 Expansionsturbinen in Usbekistan in Betrieb genommen, in denen SKF S2M-Magnetlager ihren Dienst verrichten. Das zeigt, dass die Zusammenarbeit mit SKF die richtige Entscheidung war.“

 

Die weltweit erste Expansionsturbine mit Magnetlagern nahm 1988 den Betrieb auf. Das französische Unternehmen S2M, inzwischen eine Tochter von SKF, hatte die Technologie entwickelt. Heute gibt es weltweit über 500 Expansionsturbinen mit SKF S2M-Magnetlagern, die mittlerweile zum Industriestandard für Expansionsturbinen geworden sind. Gasreinigung, Taupunktkontrolle und die Ethylenerzeugung sind typische Anwendungen.

 

Aktiebolaget SKF 

(publ.)


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


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