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SKF auf der MAINTAIN: Innovatives Linearkugellager LBC der D-Serie mit höherer Tragzahl und längerer Lebensdauer

Die innovative D-Serie des bewährten SKF Linearkugellagers LBC zeichnet sich durch höhere Tragzahlen, längere Lebensdauer und geringere Reibung aus.

Die D-Serie des LBC-Linearkugel- lagers wird auch eine winkel- einstellbare Aus- führung beinhalten. Wie sein Vorgänger wird dieses Modell in der Lage sein, selbstständig Fluchtungsfehler von maximal plus/minus 30 Winkelminuten bei gleichbleibender Dichtwirkung auszugleichen.

2014 Juni 03, 08:00 CEST

Auf der Münchener MAINTAIN stellt SKF in Halle B6, Stand 311, u. a. das innovative Linearkugellager LBC der D-Serie vor. Bei dieser Ausführung handelt es sich um die Weiterentwicklung des seit Jahren bewährten und auf dem Markt sehr erfolgreichen LBC-Lagers. Es überzeugt mit verbesserten Features wie höheren Tragzahlen, längerer Lebensdauer und geringerer Reibung.

Schweinfurt, den 03. Juni 2014

 

Die Anforderungen an moderne Linear- führungstechnik sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen – speziell im Hinblick auf Tragfähigkeit, Steifigkeit und Standzeit. Gleichzeitig verlangen die Anwender nach einem möglichst geringen Montage- und Wartungsaufwand. Das gilt im Bereich von High-Tech-Aufgaben natürlich erst recht. Für diesen anspruchsvollen Markt produziert SKF seit über 36 Jahren Linearkugellager und gehört im europäischen Raum zu den Marktführern.

 

Die in dieser Zeit gesammelten Anwendungs- erfahrungen in Industrie und Handel hat das Unternehmen mit aktuellen Erkenntnissen aus seiner Forschung und Entwicklung gepaart. Alles zusammen haben die SKF Ingenieure nun in die brandneue Version des Linearkugellagers gesteckt. Resultat: Mit dieser Innovation erschließt SKF in der ISO 3-Klasse von Linearkugellagern neue Leistungsdimensionen. Dennoch bleibt die D-Serie mit ihrem Vorgänger LBC sowie mit allen relevanten Wettbewerbsprodukten austauschbar. Weil sich die Komponenten schnell und ohne großen Aufwand wechseln lassen, ist der Anwender in jedem Fall auf der sicheren Seite.

 

Wie seine Vorgänger-Generation erlaubt das neue Lager Beschleunigungen von bis zu 100 m/s2; die Lineargeschwindigkeit beträgt bis zu 5 m/s. Beide Werte gewährleisten schnelle Produktionszyklen und damit einen hohen Output. Gewohnt flexibel zeigt sich die D-Serie auch im Hinblick auf die Umgebungsbedingungen: Von -20 bis +80 Grad Celsius reicht die Skala für prozesssicheres Arbeiten. Dadurch eignet sich das Lager für ein breites Anwendungsspektrum selbst unter schwierigen Bedingungen.

 

Ihre einzigartigen Stärken spielt die neue Serie aber vor allem in Sachen Tragzahl, Lebensdauer, Laufruhe und Ergonomie aus. Beispielsweise ist es den SKF Entwicklern durch eine Optimierung der Laufbahngeometrie und Oberflächen gelungen, die Tragzahlen um bis zu 15 Prozent gegenüber der alten Generation zu erhöhen. Zugleich konnte die Lebensdauer – je nach Baugröße – um bis zu 50 Prozent verlängert werden. Dabei stellt ein robustes Käfigdesign, das jetzt mit weniger Bauteilen auskommt, eine hohe Zuverlässigkeit des Lagers sicher. Nicht zuletzt sorgt das reibungsminimierte Zusammenspiel aus neuem Käfig, neuer Laufbahnplatte und neuem Kugelumlauf füreinen besonders sanften Betrieb bei gleichzeitig reduzierter Lärmbelastung. Aus diesem Grund empfiehlt sich die SKF Neuheit sogar für „sensible“ Anwendungen, wie sie beispielsweise in der Medizintechnik zu finden sind.

 

Ergonomische Vorteile bietet die D-Serie übrigens schon bei der Montage: An der Stirnseite des neuen Linearkugellagers sind gut sichtbare Kennzeichnungen angebracht. Sie markieren die Hauptlastrichtung sowie den Schmieranschluss und beugen damit Montagefehlern vor. Nebenbei lässt sich dadurch auch noch Montagezeit sparen.

 

Neben den „Standard-Modellen“ beinhaltet die D-Serie zudem eine winkeleinstellbare Ausführung. Wie sein Vorgänger ist dieses Modell in der Lage, selbstständig Fluchtungsfehler von maximal plus/minus 30 Winkelminuten bei gleichbleibender Dichtwirkung auszugleichen. Dadurch können Parallelitäts- abweichungen zwischen Welle und Gehäusebohrung kompensiert werden, die z.B. durch Wellendurchbiegung, Montage- oder Fertigungsungenauigkeiten entstehen.

 

Wie die anderen Versionen ist natürlich auch diese Lager-Variante werksseitig befettet. Das reduziert nicht nur den Montageaufwand und die Wartungskosten, sondern erhöht zugleich die Zuverlässigkeit der Linearkugellager – der exakt dosierten Fettmenge sei Dank. In Verbindung mit der SKF-Doppellippendichtung (-2LS) benötigen viele Anwendungen überhaupt keine Nachschmierung mehr, da der theoretische Nachschmierintervall die Lagerlebensdauer überschreitet.

 

Die Markteinführung der D-Serie erfolgt Schritt für Schritt. Erkennbar werden die neuen Lager und Gehäuse u. a. an der Ergänzung „D“ im Produktnamen (also z.B. LBCR 12 D statt LBCR 12 A bzw. LTCD 12 D statt LTCD 12) sein.

 

Nähere Informationen bei SKF in Halle B6, Stand 311.


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2013 MSEK 63.597. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.401.

Mehr Infos unter www.skf.com

 

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