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SKF Capital Markets Day: Informationen zur allgemeinen Geschäftsentwicklung

2014 September 19, 08:00 CEST

Auf dem SKF Capital Markets Day in London konnten sich Investoren und Analysten über die Geschäftstätigkeit der SKF Gruppe informieren. Neben dem gesamten SKF Vorstand waren am 10. September auch zahlreiche Manager von Geschäftseinheiten dabei.

Göteborg / Schweinfurt, den 19. September 2014

 

SKF Konzernchef Tom Johnstone zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: „Wir konnten viele Interessenten erreichen und haben die Möglichkeit genutzt, unsere Aktivitäten aus den unterschiedlichsten Bereichen eingehender vorzustellen, insbesondere unter Berücksichtigung des Betriebsmittel-Lebenszyklus bei unseren Kunden. Dabei sind wir auch auf die Prioritäten und Maßnahmen eingegangen, mit denen wir unsere Geschäftsziele umsetzen wollen. Ich bedanke mich bei allen Anwesenden für ihr Interesse an SKF.“

 

Anhand mehrerer Beispiele erläuterte SKF, welche Vorteile Kunden vom SKF Lebenszyklus-Management haben. So berichteten SKF Spezialisten über einen Zementproduzenten, der sich mit einem Schwingungsproblem an das Unternehmen wandte. Die Spezialisten bestimmten die Problemursache und entwickelten eine Lösung, die vom Kunden erfolgreich umgesetzt wurde und zu Folgeaufträgen für SKF führten.

Der Kraftwerksbetreiber RWE Power schilderte auf der Veranstaltung, warum er sich für SKF als strategischen Partner entschieden hatte und welche Vorteile die SKF Lösungen brachten. Dr.-Ing. Bruno van den Heuvel erklärte: „SKF bietet hochwertige Produkte, einen hohen Service-Level und eine ausgezeichnete Termintreue, aber das Unternehmen ist auch ein Spezialist für Lagersysteme und kennt unsere Anlagen und Betriebsbedingungen sehr genau.“

 

Im Einklang mit der Unternehmensstrategie zur Ausweitung ihres Service- und Lösungsgeschäfts durch organisches Wachstum und Firmenübernahmen gab SKF den Zukauf von zwei Firmen bekannt. Dabei handelt es sich um GLOi, einen schwedischen Spezialisten für Ausrichtungsverfahren, und Hofmann Engineering North America, einen kanadischen Dienstleister für Maschinenbaulösungen.

 

Auch das Engagement von SKF für erneuerbare Energien bildete einen Schwerpunkt, insbesondere der Windenergiemarkt und der zugehörige Ersatzteilmarkt, der eine hohe Wachstumsrate verzeichnet. Als Trendsetter auf diesem Markt bietet SKF zahlreiche Produkte an. Dazu gehören eigene Zustandsüberwachungssysteme (SKF WindCon), Lager für Hauptwellen (SKF Nautilus) und der SKF Wind Industry Quality Standard, der einheitliche Standards durchsetzen und die Verfolgbarkeit kritischer Komponenten gewährleisten soll. SKF fertigt auch Ersatzteile für Windenergieanlagen und konnte eine starke Position auf diesem Markt aufbauen. Das SKF Schmierungsgeschäft konzentriert sich auf automatische Anlagen, die relevante Auswirkungen auf die Umweltverträglichkeit und Rentabilität von Unternehmen haben können. Automatische Schmiersysteme kommen mit 30 % weniger Fett aus als manuelle Schmierverfahren. Da heute lediglich 20 % aller Schmierstellen automatisch geschmiert werden, sieht SKF in diesem Segment ein erhebliches ökologisches und finanzielles Potenzial.

 

Auf dem SKF Capital Markets Day stand auch die gute Geschäftsentwicklung in Asien im Vordergrund. Ausgehend von seinem soliden Portfoliomanagement in China strebt SKF eine Marktführerschaft in ausgewählten Bereichen an. Das starke, internationale Wachstum der SKF Zweitmarken war ebenfalls ein Schwerpunkt auf dieser Veranstaltung.

 

Der Auftragseingang im Automotive-Segment hält weiter an. Volvo Cars, Geely, Great Wall, Dongfeng und Hyundai waren mit Testimonials auf dem SKF Capital Markets Day vertreten. SKF hat eine Reihe strategischer Partnerschaften im Automotive-Segment gebildet, unter anderem mit dem chinesischen Unternehmen Great Wall. Als Partner und bevorzugter Anbieter ist SKF frühzeitig an den Entwicklungen dieses Kunden beteiligt, wodurch sich Chancen für den Ausbau langfristiger Geschäftsvereinbarungen für neue Plattformen bieten.

 

Die SKF Gruppe bestätigte ihre langfristigen Ziele und erläuterte, mit welchen Maßnahmen sie eine operative Marge von 15 % erreichen will. Unternehmensvertreter zeigten, wie SKF bis 2017 ihr Working Capital auf 27 % reduzieren will. Durch einen solchen Schritt könnte das Unternehmen jährlich rund 3 Milliarden SEK freisetzen.

Es wurde ein SKF Programm vorgestellt, das eine Senkung der jährlichen Ausgaben um 3 Milliarden SEK bis Ende 2015 ermöglichen soll. SKF Vertreter berichteten über erfolgreiche Kostensenkungsprogramme. Durch mehrere Maßnahmen (zentrale Einkaufssteuerung, Beschränkung der Lieferantenzahl, strategische Beschaffungs- und integrierte Kostensenkungsprogramme) konnten die Einkaufskosten erheblich gesenkt werden. Die Anzahl der direkten Werkstoffzulieferer wurde von 6000 (2012) auf ca. 4000 (2014) verringert; angestrebt wird eine Obergrenze von 2000 Zulieferern im Jahr 2016. Es wurde auch berichtet, wie SKF die Gesamtkosten für Schmierstoffe um 15 % und für Kunststoff und Wellpappeverpackungen um 10 % reduzieren konnte.

 

Ausstellung

SKF präsentierte sich auf dem Capital Markets Day mit mehreren Ausstellungsbereichen. Schwerpunkt der Präsentationen waren die SKF Angebote für den Bereich „Asset Efficiency Optimization“. In diesem Bereich der Ausstellung stellte das Unternehmen ein breites Sortiment an Zustandsüberwachungslösungen vor (Online- und Offline-Technik, Ferndiagnose, Apps). Ein Höhepunkt der Ausstellung war SKF Insight, eine revolutionäre Lösung für die integrierte, drahtlose Lagerzustandsüberwachung. Weitere Schwerpunkte waren Produkte und Lösungen für Windenergieanlagen, Schmiersysteme und für den Automotive-Ersatzteilmarkt.

Ein Video der gesamten Veranstaltung wird in Kürze auf der SKF Website verfügbar sein.

 

Aktiebolaget SKF

(publ.)


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SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2013 MSEK 63.597. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.401.

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