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Kundenspezifische SKF Lösungen gegen Schienenverschleiß und Lärmbelästigungen

Auf der Berliner InnoTrans zeigt SKF kundenspezifische Lösungen gegen Schienenverschleiß und Lärmbelästi- gungen.

2014 September 23, 08:00 CEST

Göteborg / Schweinfurt, den 23. September 2014

 

Auf der Berliner InnoTrans zeigt SKF in Halle 22, Stand 606, ihr erweitertes Angebot an kundenspezifischen Lösungen für die Bahnindustrie. Seit der Übernahme von Lincoln im Jahr 2010 verfügt SKF über ein umfassendes Portfolio an Produkten zur Reduzierung von Verschleiß und Lärm.

 

Zum SKF Sortiment gehören Spurkranzschmier- systeme zur Reduktion von Radsatzverschleiß und stationäre Schienenschmiersysteme zur Reduktion von Schienenverschleiß. Beide Systeme sind für Eisenbahnen, U- und S-Bahnen und für Trams geeignet. Neben der Schienenverschleißreduzierung tragen sie auch zu einer Lärmminderung bei und unterdrücken das „Kurvenquietschen“.

 

Da die Hauptkomponenten beider Systeme – Pumpen, Dosiereinrichtungen und Applikatoren – von SKF selbst gefertigt werden, kann das Unternehmen kundenspezifische Lösungen anbieten. Das kombinierte Wissen und die Erfahrung von SKF und Lincoln haben neben Verbesserungen bei vorhandenen Produkten auch die Entwicklung neuer Produkte möglich gemacht.

 

Die vielen Variablen einer Anwendung erfordern Detailanalysen als Grundlage für optimale Lösungen. Dabei sollten in einem ersten Schritt die jährlich anfallenden Kosten für den Ersatz und die Überholung von Schienen und Rädern bestimmt werden. Auch wenn sich der wirtschaftliche Nutzen der Geräusch- minderung nur schwer ermitteln lässt, können Vergleichskalkulationen durchgeführt werden, um die Effekte unterschiedlicher Verfahren zur gesetzlich vorgeschriebenen Lärmreduktion zu bestimmen. Nach Abschluss der Unter- suchung werden die möglichen Einsparungen, die erforderlichen Investitionen und die Instandhaltungskosten des Schmiersystems berechnet. Auf dieser Grundlage kann der Kunde eine qualifizierte Entscheidung treffen.

 

Spurkranzschmiersysteme

Die Wahl des Spurkranzschmiersystems hängt von der Entfernung zwischen der Pumpe und den Radsprühdüsen ab. Das Angebot reicht von Systemen mit druckluftbeaufschlagtem Schmierfettbehälter bis zu Anlagen mit pneumatischen Kolbenpumpen und separaten Fettbehältern. Für Anwendungen, bei denen Druckluft nicht vorhanden ist, gibt es druckluftlose Systeme, bei denen das Schmierfett oder eine Metallpaste direkt auf die Räder oder Schienen aufgebracht wird.

 

Stationäre Schienenschmiersysteme

Zu den stationären Schienenschmiersystemen zählen Flankenschmieranlagen und Kopfkonditionieranlagen. Bei Metro- und Straßenbahnanwendungen wird der Schmierstoff meist über Schmierbohrungen zugeführt, während bei Eisenbahnen Applikatoren verwendet werden, die an die Schienen geklemmt werden. Je nach berechnetem Schmierstoffverbrauch entscheidet sich der Anwender für Pumpstationen mit Fasspumpe, Behälterpumpe oder Kartuschenpumpe. Alle SKF Pumpen erzeugen Drücke bis 350 bar, wodurch lange Leitungslängen zwischen Pumpe und Schmierstellen möglich werden.

 

Nähere Informationen bei SKF auf der Berliner InnoTrans in Halle 22 auf Stand 606.

 

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(publ.)


Pressekontakt:

Monique Turner, +1 267 436 6836, +1 215 801 8722, Monique.Turner@skf.com

Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 0 97 21 / 56 – 28 43,  E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2013 MSEK 63.597. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.401.

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