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SKF Condition Based Lubrication für längere Lebensdauer von Windenergieanlagen

Durch eine Kombina- tion aus einer Zentral- schmieranlage (1), einem Zustands- überwachungssystem (2) und der Schnittstelle „SKF Condition Based Lubrication“ (3) kann den Lagern von Windenergieanlagen bei Bedarf automatisch zusätzlicher Schmierstoff zugeführt werden.

SKF Condition Based Lubrication ist ein Interface zum Anschluss von SKF oder Lincoln Schmier- systemen (SKF WindLub) an Zustands- überwachungssteue- rungen (SKF WindCon). Durch die Früherken- nung einer drohenden Mangelschmierung samt automatischer Schmierung lassen sich manuelle Instandhal- tungsarbeiten vermei- den.

2014 September 23, 08:00 CEST

Auf der WindEnergy in Hamburg stellt SKF am Stand B6 / 374 das SKF Condition Based Lubrication vor: Durch eine Kombination aus einem Zustandsüberwachungssystem, dem neuen SKF Condition Based Lubrication-Interface und einer Zentralschmieranlage kann den Lagern von Windenergieanlagen bei Bedarf automatisch zusätzlicher Schmierstoff zugeführt werden. Auf diese Weise lässt sich die Lebensdauer der Lager verlängern.

Göteborg / Schweinfurt, den 23. September 2014

 

Das neue SKF Condition Based Lubrication-Interface ermöglicht eine automatisch dosierte Fernschmie- rung von schwer zugänglichen Lagern in Windener- gieanlagen. Dadurch wird die Entsendung von Servicetechnikern zu einer manuellen Extra- schmierung überflüssig.

 

SKF Condition Based Lubrication ist eine Schnitt-stelle für den Anschluss von SKF oder Lincoln Schmiersystemen (SKF WindLub) an Zustands- überwachungssteuerungen (SKF WindCon). Sobald das Zustandsüberwachungssystem eine Störung erkennt, kann via SKF Condition Based Lubrication die Schmierpumpe so gesteuert werden, dass sie zusätzlich zum fest eingestellten Schmierintervall weitere Schmierzyklen durchführt. Die Auslöse- schwelle für die Zusatzzyklen wird von einem Zustandsüberwachungsspezialisten festgelegt.

 

Mit SKF Condition Based Lubrication kann SKF WindCon gezielt die Zentralschmieranlage überwachen. Dies beinhaltet beispielsweise die Kontrolle des Schmierstoffverteilers sowie den Füllstand im Fettbehälter. Bei auftretenden Fehlern (z.B. Systemblockaden, leerer Fettbehälter, etc.) wird der Betreiber sofort benachrichtigt.

 

„Als Ergänzung zu einem bereits geplanten Zustandsüberwachungs- und Schmiersystem ist SKF Condition Based Lubrication eine sehr kostengüns- tige Erweiterung“, erklärt Produktmanager Harry Timmerman von SKF WindCon. „Die Schnittstelle führt die beiden Systeme zusammen und ermöglicht neue Funktionen. Die Schmierungsplanung kann nun automatisch auf die Messungen des SKF WindCon CMS reagieren.“

 

Durch die Früherkennung einer drohenden Mangelschmierung in Kombination mit der automatischen Schmierung lassen sich manuelle Instandhaltungs- arbeiten vermeiden. Das ist insbesondere für Offshore-Anlagen ein wichtiger Vorteil. Außerdem werden Stillstandszeiten und Produktionsausfälle bis zur Einleitung entsprechender Maßnahmen verringert, die Lebensdauer der Windkraftanlage verlängert sich und das Risiko kaskadierender Ausfälle sinkt.

Mehr zum Thema erfahren Besucher der Hamburger WindEnergy in der Zeit vom 23. bis 26. September bei SKF in Halle B6 auf Stand 374.

 

Alle SKF Produkte für die Windenergiebranche gehören zum SKF BeyondZero Portfolio.*

 

*Das SKF BeyondZero Produktportfolio besteht aus Produkten mit verbesserten Umwelteigenschaften. Für die Aufnahme in das SKF BeyondZero-Portfolio müssen Produkte, Dienstleistungen und Lösungen deutliche ökologische Vorteile bieten.

 

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SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2013 MSEK 63.597. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.401.

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