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Neue SKF Lösung für Windenergieanlagen: HSS-Wellendichtringe mit verstärktem Elastomerkörper

Die verstärkten HSS-Dichtungen von SKF können ohne höhere Kosten oder längere Wartezeiten individuell gefertigt werden.

2014 Oktober 20, 08:00 CEST

Die jüngsten HSS-Wellendichtringe von SKF kombinieren die bewährte Dichtlippenausführung mit einer neuen Armierung. Sie können die Zuverlässigkeit und Produktivität von Windenergieanlagen steigern.


Göteborg / Schweinfurt, den 20. Oktober 2014

 

Die verstärkten HSS-Wellendichtringe wurden speziell für Lager mit großem Durchmesser entwickelt, die unter schwierigen, für Windenergieanlagen typischen Betriebsbedingungen zuverlässig funktionieren müssen. Sie basieren auf der bereits bewährten Dichtlippenausführung, die nun allerdings mit einer neuen Armierung kombiniert wurde. Das Resultat ist eine sehr hohe Stabilität. Zugleich können die Dichtungen Unregelmäßigkeiten in der Gehäusebohrung sehr gut aufnehmen, da sie komplett aus Gummi bestehen.

 

Die HSS-Dichtungen von SKF werden aus ozonbeständigem SKF Duratemp (HNBR) gefertigt. Der in Windenergieanlagen vielfach erprobte Werkstoff ist von SKF weiterentwickelt worden, um auch unter schwierigsten Bedingungen eine optimale Leistung zu bieten. Für die Dichtlippe wird der Hochleistungswerkstoff in Standardgüte verwendet. Der Teil des Dichtungskörpers, der die Gehäusebohrung berührt, besteht im Prinzip aus dem gleichen, aber eben härteren Material. Dadurch ist eine höhere Stabilität während des Einbaus sowie im Betrieb gewährleistet.

 

Die verstärkten Wellendichtringe sind in geteilten und ungeteilten Ausführungen erhältlich, was Einbau und Austausch gleichermaßen erleichtert wie beschleunigt. Der elastomere Dichtkörper sorgt für eine sehr gute Dichtfunktion, sowohl an der dynamischen Dichtlippe als auch am Außendurchmesser des Einbauraumes.

 

„Oft gelten Dichtungen als anspruchslose Massenware. In Wahrheit sind sie jedoch unentbehrliche Schlüsselkomponenten, die zu einer hohen Leistung, Zuverlässigkeit und Effizienz von Lagerungen und Systemen beitragen. Die Leichtigkeit, mit denen sich HSS-Dichtungen austauschen und einbauen lassen, ist ein wichtiger Vorteil, denn in der Gondel ist es meist sehr eng”, erklärt Maria Conception Martin, bei SKF globale Produktmanagerin für Dichtungen in Windenergieanlagen.

 

Für die HSS-Dichtungen hat SKF einen Fertigungsprozess entwickelt, der viel Flexibilität erlaubt: Die Dichtungen können mit individuellen Wellen- und Gehäusemaßen nach Kundenvorgaben gefertigt werden, ohne dass den Kunden dadurch höhere Kosten oder längere Wartezeiten entstehen.

 

Aktiebolaget SKF

(publ.)


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2013 MSEK 63.597. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.401.

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