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Lagerüberwachung leicht gemacht: SKF präsentiert Sensor samt App

Datenerfassung leicht gemacht: Mit SKF Enlight, einer Kombination aus Bluetooth-Sensor und App für Smartphones oder Tablets, lassen sich Schwingungs- und Temperaturwerte ganz einfach erfassen.

2015 April 13, 09:00 CEST

Mit SKF Enlight stellt SKF auf der Hannover Messe eine Kombination aus Bluetooth-Sensor und App vor. SKF Enlight erlaubt die Erfassung von Schwingungs- und Temperaturwerten mit herkömmlicher Mobilfunktechnik. Durch die einfach zu bedienende Lösung kann der Anwender geradezu spielerisch vom Fachwissen der SKF Spezialisten profitieren.

Göteborg / Schweinfurt, den 13. April 2015: Dank einer neuen SKF Lösung lassen sich jetzt spielend leicht Daten erfassen: SKF Enlight wurde extra zur besonders einfachen und schnellen Zustandsdaten- erfassung entwickelt. Es besteht aus drei Kernkom- ponenten – einer App, einem Sensor sowie einem optionalen, eigensicheren Mobilfunkgerät.

 

Die App „Data Collect“ macht aus einem normalen Smartphone oder Tablet ein Datenerfassungsgerät. Die Messdaten können direkt an die SKF Cloud gesendet und dort von Experten aus dem inter- nationalen Netzwerk des SKF Remote Diagnostic Centre ausgewertet werden. Die zweite Kernkom- ponente ist der SKF Wireless Machine Condition Detector (WMCD), ein Schwingungs- und Temperatursensor. Er überträgt die Messdaten via Bluetooth an Data Collect. Bei der dritten Komponente handelt es sich um ein eigensicheres Tablet oder Smartphone, das für den Betrieb in ATEX-Zone 1 zugelassen ist. Es erlaubt die Datenerfassung in Gefahrenbereichen.

 

„Die App ist so intuitiv, dass auch ungeschulte Anwender die Messdaten professionell erfassen können“, erklärt Christoffer Malm, Leiter des SKF Connectivity Room. „Der Anwender schickt die Daten per Tastendruck an die Experten des SKF Remote Diagnostic Centre, die eine umfassende Analyse des Maschinenzustands durchführen und Empfehlungen zur Störungsbeseitigung geben können.“

 

Der WMCD Sensor wird einfach per Magnetfuß an der Maschine befestigt. Er misst die Schwingungs- und Temperaturpegel und sendet sie via Bluetooth zur App, welche die empfangenen Daten optisch aufbereitet. Die gemessenen Schwingungspegel werden mit ISO-Normen verglichen und per „Ampel-Anzeige“ (rot, gelb oder grün) bewertet.

 

Die App setzt patentierte SKF Algorithmen ein, um den Schadens- bzw. Verschleißgrad des Lagers zu ermitteln. Diese Ergebnisse werden ebenfalls als Ampel angezeigt: Überschreiten die Messwerte die festgelegten Grenzen, gibt das Gerät eine Warnung aus. Der Anwender kann auf das Warndisplay tippen und eine On-Demand-Diagnose in Auftrag geben. Die Messdaten werden dann an ein Fernüberwachungszentrum von SKF gesendet, wo Schwingungsexperten die Daten auswerten, die Ursache für die hohen Schwingungspegel ermitteln und per E-Mail einen Bericht an den Anwender senden können.

Normalerweise werden für solche Aufgaben spezielle Schwingungsanalysatoren eingesetzt. Diese erfordern jedoch gewisse Kenntnisse auf Seiten des Anwenders und sind für „Gelegenheitsmessungen“ meist zu teuer. SKF Enlight ist eine kostengünstige, bedienerfreundliche Alternative, mit der die Anwender direkten Zugang zu hoch spezialisiertem SKF Fachwissen erhalten. Die von der neuen SKF Lösung ermöglichte Schwingungsüberwachung schließt die Lücke zwischen routenbasierten Lösungen und teurer, stationärer Überwachungstechnik. Fertigungsstätten und Werkstätten dürften zu den ersten Nutzern des Systems gehören.

 

Weitere Informationen erhalten Besucher der Hannover Messe in Halle 22 am SKF Stand B12 sowie unter www.skfpowerthefuture.com.

 

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(publ)


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2014 MSEK 70.975. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.593.


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