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SKF Insight reduziert Instandhaltungskosten von Schienenfahrzeugen

Bei der schwedischen Eisenbahngesellschaft SJ erprobt SKF intelligente Insight-Lagerungstechnik zur drahtlosen Zustands- überwachung von Achslagern in Passagier-…

…und Fracht-Anwendungen.

2015 April 13, 09:00 CEST

In einem Pilotprojekt bei der schwedischen Eisenbahngesellschaft SJ erprobt SKF intelligente Lagerungstechnik zur drahtlosen Zustandsüberwachung von Achslagern.

Göteborg / Schweinfurt, den 13. April 2015: SKF und die schwedische Eisenbahngesellschaft SJ testen die Eignung der Zustandsüberwachungs- lösung SKF Insight für Schienenfahrzeuge im Personenverkehr. In dem Pilotprojekt sollen die technischen und wirtschaftlichen Vorteile von SKF Insight beim nachträglichen Einbau in Radsatzlagern nachgewiesen werden. Zu diesen Vorteilen gehören die Steigerung der Betriebsverfügbarkeit von Schienenfahrzeugen, die schrittweise Reduzierung der Instandhaltungskosten sowie die Verlängerung der Instandhaltungsintervalle der Radsatzlager.

 

SKF Insight ist eine neue Generation von Lagerungstechnik. Das System besteht aus einem intelligenten Sensor, der seinen eigenen Betriebsstrom erzeugt und seine Messdaten per Funk sendet. Die gesamte Einheit ist nicht größer als ein konventionelles Lager. Die Messdaten der einzelnen Radsätze werden in Netzwerkknoten zusammengefasst, über ein Funknetzwerk in Echtzeit an einen entfernten Server übertragen und anschließend ausgewertet. Das System lässt sich ohne Modifikationen nachträglich einbauen. Dadurch wird ein sicherer Übergang von der reaktiven oder planmäßigen Instandhaltung (bei der die Lager unabhängig von ihrem tatsächlichen Zustand regelmäßig ausgetauscht werden müssen) hin zu einer zustandsabhängigen Instandhaltung (bei der die Lager erst bei tatsächlichem Erreichen eines definierten Verschleißgrads ausgetauscht werden müssen) möglich.

 

Das System bietet weitere Vorteile: Durch die Zustandsüberwachung sinkt die Wahrscheinlichkeit von Störfällen und teuren Fehlern bei der Heißläuferortung. SKF Projektleiter Maurizio Giovannelli erklärt: „Funküberwachungssysteme wurden schon früher getestet, hatten aber weder die Intelligenz noch die Unabhängigkeit von SKF Insight. Die Anwender profitieren auch davon, dass kein anderer Anbieter die Kompetenzen und Erfahrungen von SKF hat. Wir entwickeln und fertigen seit vielen Jahren Radsatzlager und Zustandsüber- wachungstechnik für Schienenfahrzeuge.“

 

Pär Söderström, Technikspezialist der SJ Fahrzeugdivision, erläutert die Motivation von SJ: „Mit dem Pilotprojekt wollen wir die Eignung neuer technischer Lösungen prüfen. Bei unseren künftigen Fahrzeugen wollen wir auf eine zustandsabhängige Instandhaltung setzen, weil wir uns davon eine höhere Zuverlässigkeit und verbesserte Kostenkontrolle versprechen. Wir sehen ein großes Potenzial in der SKF Funktechnik und werden gemeinsam mit SKF das Pilotprojekt auswerten.“


Nähere Informationen erhalten Besucher der Hannover Messe bei SKF in Halle 22 auf Stand B12 oder im Internet auf www.skfpowerthefuture.com.

 

Aktiebolaget SKF

(publ)


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2014 MSEK 70.975. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.593.


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