Cookies auf der SKF Webseite

Mithilfe von Cookies stellen wir sicher, dass Sie unsere Webseiten und -anwendungen optimal nutzen können. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Browser-Einstellungen fortfahren, gehen wir davon aus, dass Sie der Nutzung von Cookies zustimmen. Natürlich können Sie Ihre Browser-Einstellungen bezüglich Cookies jederzeit ändern.

Weil Lärm nervt und krank macht: SKF Jahresaktion zum Thema Lärmschutz

2015 April 30, 08:00 CEST

Schweinfurt, 30. 4. 2015

 

Sogar das Mineralwasser, das zur Auftaktveranstaltung angeboten wurde, hatte den passenden Zustand: Es war ein stilles…. „Gemeinsam gegen Lärm“ lautet das Motto der EHS-Jahresaktion (EHS steht für Environment, Health, Safety = Umwelt, Gesundheit, Sicherheit) bei SKF in Schweinfurt. Gestartet wurde sie am 29. April, dem Internationalen Tag gegen Lärm. Er trägt in diesem Jahr die Überschrift: „Lärm ist nervig!“

 

Günter Gollbach, Leiter Arbeitssicherheit, hat mit einem Experten-Team aus dem gesamten EHS-Bereich und der Ausbildungsabteilung die Eckpunkte des Jahresprogramms entwickelt. Es sieht verschiedene Infoveranstaltungen, Plakat- und Mitmachaktionen, Präsentationen, Preisausschreiben oder auch Hörtests für alle vor, auch für Büromitarbeiter. Bei der Auftaktveranstaltung mit Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Wolfgang Gollbach, Führungskräften, Betriebsrat und Sicherheitsbeauftragten der verschiedenen Bereiche unterstrich er, dass Lärm nicht nur Lautstärke sei. Viel entscheidender sei das individuelle Empfinden. Was für den einen Krach ist, empfindet der andere als schöne, laute Musik.

 

Leitender Betriebsarzt Dr. Alfred Schneider, erklärte, dass Geräuschbelastung sich sowohl physisch als auch psychisch auf den Menschen auswirke – auch in Büros. Hier „schaukeln“ sich oft Unterhaltungen, Telefonate und laufende Geräte zu Geräuschbelastungen bis zu 70 dB hoch. Das führt zu Nervosität, senkt Konzentration und Leistungsfähigkeit und kann zu Schlafstörungen, Herzfrequenzstörungen oder auch Blutdrucksteigerung führen. „Eindeutig: Lärm kann krank machen“,  sagte Dr. Schneider.

 

Schon seit Jahren arbeitet SKF am Thema Lärm, mit sehr erfreulichen Erfolgen, wie Peter Sickert von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) erläuterte. Durch technische Maßnahmen an Maschinen und Räumen, durch Aufklärung und persönliche Schutzmaßnahmen ist die Lärmschwerhörigkeit als anerkannte Berufskrankheit bei SKF Kolleginnen und Kollegen deutlich zurückgegangen. Wurden 1975 noch rund 60 Fälle jährlich gezählt, sind es heute noch drei bis vier.

 

Entscheidend sei die Motivation der Mitarbeiter, auf Lärmvermeidung und Gehörschutz zu achten. Die Aktion „Gemeinsam gegen Lärm“ setzt genau hier an.


Hintergrund

Ständiges Einwirken von 85 dB (A) und mehr können das Gehör dauerhaft schädigen. Psychische und physische Reaktionen treten aber schon bei wesentlich niedrigeren Schalldruckpegeln auf. Deshalb ist Lärmschutz auch in Büros ein wichtiges Thema, das im Optimalfall schon baulich berücksichtigt wird.

Einige Beispiele solcher oft unterschwelliger Lärmverursacher:

Fotokopierer bis zu 70 dB,
Laserdrucker bis zu 50 dB
leise Radiomusik 40 dB
„normal“ laute Radiomusik 65 dB
Unterhaltung bis zu 70 dB.

 

Zu solchen beruflichen Belastungen  kommen die Geräusche im Alltag: Straßenverkehr, Nachbarschaftslärm, Großveranstaltungen wie Fußballspiele oder Rockkonzerte.

Lärm ist nicht nur lästig, er macht auch krank!


Pressekontakt:

Zarife Kameraj, Leiterin Kommunikation Deutschland,

Tel. +49 9721 56–3337, E-Mail: zarife.kameraj@skf.com



Klara Weigand, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Tel. + 49 9721 56-2384, E-Mail: klara.weigand@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2014 MSEK 70.975. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.593.


Mehr Infos unter  www.skf.de

 


SKF logo