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Sauergas-Kompressorlager von SKF: Stahl und Keramik für deutlich längere Lebensdauer

Halten bis zu zehn Mal länger als bislang übliche Lösungen: Die Sauergas-Kompressorlager von SKF.

2015 Juni 15, 09:00 CEST

Die Betriebsbedingungen in der Öl-, Gas- und Kohlenwasserstoff-Industrie stellen die dort eingesetzten Lager vor besondere Herausforderungen: Verunreinigte und korrosive zu fördernde Medien, problematische Schmierungsverhältnisse, ebenso hohe wie niedrige Lasten oder auch eisige Temperaturen machen den Lagern schwer zu schaffen. Um all diesen Widrigkeiten zu trotzen, hat SKF spezielle Hybridlager entwickelt, die sich durch hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit auszeichnen.

Schweinfurt, den 15. Juni 2015

 

Die SKF Hybridlager bestehen im Wesentlichen aus einem hoch korrosionsbeständigem Stahl für die Ringe und Wälzkörper aus Siliziumnitrid (SI3N4). Diese Kombination sorgt für eine deutlich höhere Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit in vielen Anwendungen, in denen beispielsweise Abrasivstoffe, korrosive Gase oder Flüssigkeiten, ungünstige Schmierungsbedingungen, Vibrationen oder auch elektrische Entladungen auftauchen. Dies prädestiniert die Lager für den Einsatz in vielen Pumpen, Kompressoren, Pipeline-Equipment, Reaktoren, elektrischen Antrieben, Generatoren und Lüftern.

 

Der keramische Wälzkörper ist extrem hart, weist eine enorme chemische Beständigkeit auf und wirkt außerdem elektrisch isolierend. Der ultrareine Stahl mit hohem Stickstoffgehalt (VC444) ist durch seine besonders feine Mikrostruktur viel schlag- und verschleißfester als handelsüblicher AISI 52100-Lagerstahl und zudem deutlich korrosionsbeständiger. Alles zusammen sorgt dafür, dass die Lager selbst in aggressiven Umgebungen (z.B. durch saure, ätzende oder wasserstoffhaltige Gase bzw. Flüssigkeiten) eine vielfach höhere Lebensdauer erreichen als konventionelle Lösungen.

 

Derartige Bedingungen sind typisch für Anwendungen in der Öl- und Gasindustrie: Dort wird das Schmiermittel häufig durch verschiedene Einflüsse wie Salzlaugen (aus Meerwasser), Schwefelwasserstoff (H2S), Kohlendioxid oder auch leichte Kohlenwasserstoffe (CxHy) verunreinigt. Oft genug kommen feine Sand- bzw. Quarz-Partikel erschwerend hinzu.

 

Faktoren wie diese stellen beispielsweise für die Lager in Gasrückgewin- nungsanlagen von Raffinerien eine extreme Herausforderung dar. In den öleingespritzten  Schraubenverdichtern zur Förderung von Gas mit hohem Schwefelwasserstoffgehalt geraten normale Stahl-Lager sehr schnell an ihre Grenzen: Erfahrungen haben gezeigt, dass deren mittlere Betriebsdauer zwischen zwei Ausfällen gerade mal 3.800 Stunden betragen kann. Dabei treten korrosionsbedingte Schälungen an den Laufbahnen und Kugeln auf, die zum Totalausfall des Kompressors führen können. In der gleichen Anwendung haben die so genannten „Sauergas-Kompressorlager“ von SKF 23.300 Stunden lang einwandfrei funktioniert – bis sie im Zuge einer ohnehin geplanten Wartung eines Ventils ausgetauscht wurden.

 

Dank ihrer deutlich längeren Lebensdauer reduzieren die Sauergas-Kompressorlager von SKF das Risiko ungeplanter Stillstände, vermindern den Instandhaltungsaufwand und tragen dadurch letztlich zu einer Senkung der Gesamtbetriebskosten bei.

 

Nähere Informationen bei SKF in Halle 11.0, Stand A13.


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2014 MSEK 70.975. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.593.


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