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TKBA Ausrichtsysteme von SKF gegen Maschinen-Ausfälle

Mit den Systemen SKF TKBA 10 und TKBA 20 können Riemenscheiben und Kettenräder an den Seitenflächen ausgerichtet werden.

Das Ausrichtsystem SKF TKBA 40 richtet Keilriemenscheiben in den Rillen aus.

SKF TBKA 40 besteht aus einer Laser-Sende- und einer Empfängereinheit – der Anwender kann sehr effizient damit arbeiten.

Die Präzisions-Ausrichtsysteme der TBKA-Reihe lassen sich einfach bedienen. Spezielle Anwendungs- schulungen sind nicht notwendig.

2015 Juni 15, 09:00 CEST

Schiefstellungsbedingte Ausfälle von riemengetriebenen Maschinen gehören der Vergangenheit an. Dafür sorgen neue SKF Ausrichtsysteme für Riemenscheiben der TKBA Reihe. Sie sind schneller als jedes manuelle Verfahren und darüber hinaus auch präziser.

Schweinfurt, den 15. Juni 2015

 

Eine der häufigsten Ursachen für ungeplante Stillstandszeiten bei riemengetriebenen Maschinen sind schiefstehende Riemenscheiben: Nicht fluchtende Scheiben verursachen erhöhten Verschleiß, Geräusche, Schwingungen und letztendlich Maschinenstillstand. In der Praxis können horizontaler und vertikaler Winkelversatz sowie Parallelversatz auftreten. Dadurch verursachte starke Schwingungen können zudem einen vorzeitigen Lagerausfall bewirken. Auch dies kann zu ungeplanten und teuren Stillstandzeiten führen.

 

Die neuen, lasergestützten TKBA-Ausrichtsysteme von SKF verhindern solche Probleme: Sie ermöglichen eine schnelle und sehr präzise Riemenausrichtung. Die hohe Genauigkeit sorgt für längere Gebrauchsdauer und damit für erhöhte Maschinenverfügbarkeit. Außerdem verringert sich der Verschleiß an Riemen und Riemenscheiben. Nicht zuletzt reduziert die minimierte Ein- und Auslaufreibung bei ruhigem und geräuscharmem Lauf den Energieverbrauch. Unter dem Strich profitiert der Anwender also von geringeren Gesamt-Betriebskosten.

 

Bei der herkömmlichen Ausrichtung der Riemenscheiben führt der Anwender eine Sichtprüfung mit Hilfe einer Messleiste oder einer Schnur durch. Diese Vorgehensweise ist zwar relativ einfach, aber sehr ungenau. Mit einer Riemenausrichtung per Laser lässt sich das Verfahren wesentlich schneller und präziser durchführen. Die Systeme richten dabei entweder die Seitenflächen oder das Rillenprofil der Riemenscheibe aus.

 

SKF fertigt in der TKBA-Reihe insgesamt drei Präzisions-Ausrichtsysteme, die alle gängigen Anwendungen abdecken. Der Anwender kann diese Systeme einfach bedienen, ohne dass spezielle Anwendungsschulungen erforderlich sind. Aus dem Verlauf der jeweiligen Laserlinie ergibt sich die Art des Fluchtungsfehlers. Das wiederum vereinfacht die Korrektur und sorgt für eine exakte Justage.

 

TKBA 10 und TKBA 20

Mit den Systemen SKF TKBA 10 und TKBA 20 können Riemenscheiben und Kettenräder an den Seitenflächen ausgerichtet werden. Die Ausricht- einheit haftet magnetisch an den Innen- oder Außenseiten aller gängigen Riemenscheiben und Kettenräder. Es gibt keine Kleinteile oder Visiere, die verloren gehen können. Die Sendeeinheit emittiert eine Laserlinie zum Reflektor auf der gegenüberliegenden Riemenscheibe. Der Anwender erkennt direkt Parallel- und Winkelversatz, indem er die Bezugslinie auf dem Reflektorabgleicht. Die reflektierte Laserlinie auf der Sendeeinheit gibt den waagerechten Gesamtfluchtungsfehler an.

 

Leistungsstarke Magnete erlauben bei allen Varianten der TKBA Reihe eine schnelle und einfache Befestigung; der Montageaufwand hält sich somit in Grenzen. Das Ausrichtsystem SKF TKBA 10 hat einen roten Laser und kann für Entfernungen bis drei Meter eingesetzt werden. Demgegenüber verfügt TKBA 20 über einen grünen Laser und lässt sich für Entfernungen bis sechs Meter verwenden. Dadurch eignet sich dieses System auch für den Außeneinsatz bei hellem Tageslicht. Sowohl mit TKBA 10 als auch mit TKBA 20 kann der Anwender alle gängigen Antriebe mit Keilriemen, Verbundkeilriemen, Keilrippenriemen und den meisten anderen Riemen sowie Antriebe mit Kettenrädern ausrichten.

 

TKBA 40

Das System SKF TKBA 40 richtet Keilriemenscheiben in den Rillen aus. Es wird mit Hilfe von Keilführungen und leistungsstarken Magneten in den Rillen der Riemenscheibe angebracht. Da das System nur aus zwei Komponenten besteht – einer Laser-Sende- und einer Empfängereinheit – kann der Anwender sehr effizient damit arbeiten. Die dreidimensionale Signalverarbeitung im Empfänger lässt  Fluchtungsfehler schnell erkennen. Das Gerät zeigt an, ob die Fehler in der waagerechten Ebene, in der senkrechten Ebene, als Parallelversatz oder als Kombination aller drei Fehlertypen auftreten.

 

Weil die Ausrichtung nicht an der Seitenfläche, sondern an den Rillen erfolgt, beeinträchtigen Breitendifferenzen oder Unregelmäßigkeiten auf den Seitenflächen die Ausrichtungsgenauigkeit nicht. Die maximale Messstrecke von 6 Metern reicht für die meisten Anwendungen aus. Optional ist ein Spezialadapter für die Ausrichtung von mehrprofiligen Riemen sowie von Zahnriemen und Kettenrädern erhältlich.

 

Nähere Informationen bei SKF in Halle 11.0, Stand A13.


Pressekontakt:


Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland,

Tel. 09721-56 2843, E-Mail: dietmar.seidel@skf.com


SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen und Schmiersystemen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Wartung und Instandhaltung sowie Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 15.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2014 MSEK 70.975. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 48.593.


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