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Moderner Umweltschutz: Der Ingenieur als „Öko-Aktivist“

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Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH: „Viele ,Öko-Aktivisten‘ der Gegenwart sitzen in den Konstruktionsbüros moderner Unternehmen.“
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Die Ingenieurskunst hält viele Ansatzpunkte bereit, um den Klimaschutzzielen der Vereinten Nationen näherzukommen.
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Auf dem YouTube-Kanal von SKF kann man sich die „Let’s Talk“-Expertengespräche zu aktuellen Themen wie „Big Data“, „Industrial Ecology“ oder auch „Smart Robotics“ anschauen (original mit deutschen Untertiteln).

2016 Mai 24, 10:00 CET

Seit der Gründung im Jahr 1907 arbeitet SKF an der Reibungsminimierung und damit letztlich an der Schonung von Ressourcen. Jüngstes Beispiel für das Nachhaltigkeitsengagement der SKF Ingenieure ist ihre Beteiligung an der Erforschung der Gezeitenenergiegewinnung. Zur Frage, welchen Beitrag Ingenieure leisten können, um die im vergangenen Jahr von den Vereinten Nationen verabschiedeten Öko-Ziele zu erreichen, ein Kommentar von Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH.

Schweinfurt, den 24. Mai 2016

Heutzutage sehen sich viele Industriezweige u. a. mit steigenden Rohstoff- oder Energiekosten bzw. gesetzlichen Vorschriften konfrontiert, die nach ressourcenschonenderen Lösungen verlangen. Es gilt, eine optimale Wertstoff- und Energiebilanz zu erzielen. Das erfordert Effizienzsteigerungen in zahllosen Produktbereichen: Eine Herausforderung für jeden Ingenieur.

Zu den relevanten Gestaltungsprinzipien gehören nicht nur Energie- und Ressourceneffizienz, sondern auch hohe Qualität und lange Nutzungsdauer, Wiederverwendbarkeit und Recyclingfähigkeit. Nicht umsonst zielt die „Ökodesign-Richtlinie“ der EU darauf ab, die Umweltverträglichkeit energieverbrauchsrelevanter Produkte unter Einbeziehung des gesamten Lebenswegs zu verbessern.

Dieser Weg beginnt spätestens in den eigenen Werkshallen. Hier können Ingenieure z.B. Produktionsanlagen optimieren, um Rohstoffe und Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu senken. Sie können geschlossene Kreisläufe realisieren, um weniger Frischwasser zu verbrauchen oder weniger Emissionen zu verursachen. Sie können energieeffizientere Gebäude konstruieren, etc. Es gibt unzählige Möglichkeiten, um die eigene Ökobilanz zu verbessern. Und wer weniger Ressourcen aufwenden muss, senkt letztlich auch seine Herstellkosten.

Dabei ist die Herstellung der Produkte nur der Anfang. Insbesondere Konstrukteure der Zulieferindustrie müssen mindestens zwei Schritte weiter denken. Schließlich stehen auch deren Kunden unter „Effizienzzwang“: Hier wie dort geht es darum, das Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu optimieren. Konstrukteure, deren Produkte dem Anwender helfen, Energie, Verbrauchsmaterial oder Gewicht zu sparen, verhelfen dem Kunden zu einer besseren (Öko-)Bilanz. Anders formuliert: Zulieferer von ressourcenschonenden Lösungen verschaffen ihren Kunden Wettbewerbsvorteile – und damit langfristig sich selbst.

Der dritte Schritt betrifft das Ende des Produktlebens. Wenn sich der Ingenieur schon bei der Produktentwicklung Gedanken über das „Ableben“ des Produkts macht, kann die Umwelt ein weiteres Mal profitieren: Zum Beispiel dank der Recyclingfähigkeit von Werkstoffen oder durch die Option, Komponenten wieder instandsetzen zu können. Das spart gegenüber einer Neuproduktion viel Material und Energie. Anders formuliert: Anwender, für deren Aufgaben instandgesetzte Lösungen ausreichen, entlasten ihr Einkaufsbudget ebenso wie die Natur.

Natürlich ist das Ziel, Produkte zu entwickeln, die durch ihre Nutzung mehr Ressourcen schonen als ihre Herstellung kostet, eine enorme Herausforderung. Das gilt umso mehr, als wir in Zeiten ziemlich reifer Technologien leben. Um trotzdem weitere Optimierungspotenziale zu erschließen, wird es immer wichtiger, dass der Anwender den Konstrukteur bereits in der Projektplanungsphase ins Boot holt und dass auf Seiten des Konstrukteurs die Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten möglichst eng miteinander kooperieren. So können Lösungen gefunden werden, die die Gesamtbetriebskosten durch einen signifikant geringeren Ressourcenverbrauch minimieren.

Wir bei SKF wissen, dass sich immer mehr Kunden diesem Ansatz öffnen. Durch unsere über 100-jährige Erfahrung in der Reibungsminimierung, unser gebündeltes Know-how rund um die Wälzlagertechnik und dank unserer effizienzsteigernden, umweltschonenden Lösungen blasen heute über 40 Industriezweige immer weniger CO2 in die Luft. Anders formuliert: Viele „Öko-Aktivisten“ der Gegenwart sitzen in den Konstruktionsbüros moderner Unternehmen.

Weitere Gedanken zum Thema „moderner Umweltschutz“ finden Interessierte auch in einer Podiumsdiskussion, die die SKF Gruppe im Rahmen ihrer „Let’s Talk“-Veranstaltungsreihe organisiert hat. Die aufgezeichnete Expertenrunde zum Thema „Industrielle Ökologie“ steht auf dem YouTube-Kanal von SKF unter folgendem link zur Verfügung: https://youtu.be/rNgoEDDZxSU
Zusätzliche Informationen sind außerdem via hashtag #LetsTalkBigData auf Twitter, Facebook, LinkedIn und Instagram abrufbar.
In den kommenden Monaten will SKF auch zusätzliche „Let’s Talk“-Videos auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlichen – darunter beispielsweise eine Podiumsdiskussion über „Smart Robotics“.

Pressekontakt:
Dietmar Seidel, Leiter Technische Fachpresse Deutschland, Tel. 0 97 21 / 56 – 28 43,
E-Mail: dietmar.seidel@skf.com

SKF ist ein weltweit führender Anbieter von Wälzlagern, Dichtungen, Schmiersystemen und Mechatronik-Bauteilen mit umfassenden Dienstleistungen in den Bereichen Technischer Support, Wartung und Instandhaltung sowie Engineering-Beratung und Training. Weltweit ist SKF in mehr als 130 Ländern präsent und arbeitet mit rund 17.000 Vertragshändlern zusammen. Der Umsatz der Unternehmensgruppe betrug im Jahr 2015 MSEK 75.997. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 46.635. www.skf.de

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